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Baubeginn: Neuer Sitz für die Zimmerer BaWü
Am 17. Februar 2011 erfolgte der erste Spatenstich zur Bebauung des 'Flurstücks Nummer 8286/7' an der Hellmuth-Hirth-Straße 7 im Ostfildener Ortsteil Scharnhauser Park. Entstehen soll hier der neue Sitz des Gemeinnützigen Berufsförderungswerks des Baden-Württembergischen Zimmerer- und Holzbaugewerbes GmbH.
Das Berufsförderungswerk ist die Bildungseinrichtung von Holzbau Baden-Württemberg, dem bundesweit zweitgrößten Landesverband in der Holzbaubranche. Das Werk kümmert sich um die Ausbildung sowie um die Fort- und Weiterbildung im Zimmererhandwerk. Im oberschwäbischen Biberach an der Riss befindet sich das Zimmerer-Ausbildungszentrum des Berufsförderungswerkes, in dem gegenwärtig exakt 915 Auszubildende das Zimmererhandwerk erlernen. Biberach ist die bundesweit größte Ausbildungseinrichtung im Zimmererhandwerk.
Der Sitz des Berufsförderungswerks wie des Landesverbandes war bislang in Stuttgart beheimatet. Doch entspricht das Gebäude (Baujahr 1956) dort längst nicht mehr den Anforderungen und Bedürfnissen eines zeitgemäßen Dienstleistungszentrums. Deshalb wurde bereits 2003 das Grundstück in Ostfildern erworben.
Auf dem rund 2.000 m2 großen Grundstück westlich der sogenannten ''Landschaftstreppe' wird bis Ende dieses Jahres ein mehrgeschossiges Gebäude mit Büros, Seminarräumen, einem Speisesaal mit Catering-Küche sowie Lager- und Technikräumen entstehen. Während im Erdgeschoss die Seminarräume für Schulungen und Veranstaltungen vorgesehen sind, werden die Büros im Obergeschoss vom Verband Holzbau Baden-Württemberg genutzt. Der bundesweit zweitgrößte Landesverband der Holzbaubranche wird künftig von Ostfildern aus seine rund 1.100 Zimmerei- und Holzbauunternehmen beraten und betreuen.
Die beiden Vollgeschosse des neuen Verbandsgebäudes werden als moderne Holzkonstruktion errichtet, die Gebäudehülle wird in umweltbewusster Passivhausbauweise mit erhöhtem Wärmeschutz ausgeführt. Damit erhält der Scharnhauser Park ein in Planung und Ausführung ökologisch ausgerichtetes Bürogebäude, das eine moderne Holzbau-Architektur repräsentiert.
Der umbaute Raum des Gebäudes beträgt rund 7.500 m3, die gesamten Baukosten belaufen sich auf 4,3 Millionen Euro. "Eine solche Summe stellt für das Gemeinnützige Berufsförderungswerk des Verbandes natürlich eine große Herausforderung dar, doch investieren wir mit diesem Bau in die Fort- und Weiterbildung des baden-württembergischen Zimmererhandwerks und das ist es uns wert", erklärt Josef Schlosser, Präsident des Zimmererverbandes.
Hier finden Sie unsere Bildergalerie mit aktuellen Fotos zum Spatenstich.
