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Bund will mehr mit Holz bauen

Die Charta für Holz 2.0 der Bundesregierung wurde Ende April in Berlin vorgestellt. Unter dem Motto „Klima schützen. Werte schaffen. Ressourcen effizient nutzen“ zielt die Charta darauf ab, mehr Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft zu verwenden – zugunsten von Klimaschutz, Arbeitsplätzen und Wertschöpfung im ländlichen Raum sowie zur Schonung endlicher Ressourcen.

Charta für Holz 2.0
Mit dem Pariser Klimaschutzabkommen vom Dezember 2015 hat die Staatengemeinschaft beschlossen, durch aktives Handeln den Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur auf 2 °C bis zum Jahr 2100 zu beschränken. Die Unterzeichnerstaaten haben sich dazu verpflichtet, dieses Ziel über nationale Klimaschutzpläne zu erreichen. Die „Charta für Holz“ ist Teil des deutschen Klimaschutzplans. Bild: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Die Charta benennt sechs Handlungsfelder; unter anderem das Bauen mit Holz in Stadt und Land: „Klimafreundliches Bauen mit Holz bietet Potenziale bei knappem Wohnraum durch kurze Bauzeiten sowie geringes Gewicht bei hoher Tragfähigkeit und Flexibilität.“

Die Charta für Holz 2.0 ist Ergebnis und gleichzeitig Ausgangspunkt eines Dialogprozesses: Im Rahmen der Waldstrategie 2020 wurden in drei Dialogforen mit rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern Fragen zum Waldnaturschutz, zu Wald und Erholung sowie zu Holz als Rohstoff der Zukunft diskutiert worden. Mehr zur Charta für Holz 2.0 in der kommenden Ausgabe sowie im Internet unter www.charta-fuer-holz.de.