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BAUEN MIT HOLZ 6.2017: „Ein neues Haus, ein neuer Mensch“

Editorial - Wohnen und Menschen – zwei Grundanforderungen an das Zimmererhandwerk, mit denen jeder Zimmerer umgehen darf und muss.

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Markus Langenbach. Bild: Radach

Liebe Leserin, lieber Leser, das Wohnen ist ein Grundbedürfnis jedes Menschen – und das Zimmererhandwerk dasjenige Bauhandwerk, das dieses Bedürfnis seit jeher befriedigt. Es gibt wahrlich spektakulärere Bauaufgaben – seien es Brücken, Türme oder Messepavillons. Das heißt aber nicht, dass der Wohnbau weniger spannend oder herausfordernd wäre, gerade in der heutigen Zeit. Aktuelle Kundenwünsche und technische Möglichkeiten des Zimmererhandwerks kommen zusammen und führen zu spannenden Lösungen. Grund genug für uns, in dieser Ausgabe der BAUEN MIT HOLZ das Hauptaugenmerk auf den Wohnbau zu richten.

Unsere Titelgeschichte ab Seite 10 zeigt das klassische Einfamilienhaus in einem Neubaugebiet, hervorragend gelöst als hochwertiger Holzrahmenbau. Neben zahlreichen technischen Kniffen wie dem ausgeklügelten Abdichtungskonzept im Sockelbereich möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auch auf den Einsatz kraftschlüssiger Schwalbenschwanzverbindungen lenken. Unter Einsatz von CNC-gesteuertem Abbund lassen sich diese Verbindungen sowohl wirtschaftlich als auch normenkonform herstellen und bereichern so die gestalterischen und technischen Möglichkeiten beim Hausbau.

Zwei vielfach genutzte Stichworte, das „urbane Bauen und Wohnen mit Holz“ und „Mehrgeschosser“ kommen in einem weiteren Beitrag zusammen. Lesen Sie ab Seite 14 mehr über eine Lückenbebauung in Bonn, die als vierstöckiger Holzbau zukünftig zahlreichen Studenten eine neue Heimstatt bietet. Besonders interessant finde ich an diesem Bau übrigens auch, wie sehr die digitale Transformation auch ins Zimmererhandwerk Einzug hält. Die Steuerung der Haustechnik in diesem Gebäude erfolgt nahezu ohne Schalter, über Smartphones und Tablets; auch wurde bewusst auf Stellplätze verzichtet zugunsten von E-Car-Sharing.

Neben den Wohnbauten möchte ich Ihnen auch explizit zwei Menschen in dieser Ausgabe Ihrer Fachzeitschrift ans Herz legen: In unserer Reihe „Menschen im Holzbau“ (S. 52) erfahren Sie diesmal mehr über Martin Opitz aus Köln. Mit seiner „Zukunftsfabrik“ in Neuruppin sucht er stets die noch effizientere Produktionsweise. Wir trafen den quirligen Kopf und stellen ihn Ihnen näher vor. Des Weiteren hatten wir die Gelegenheit, mit Suzanne Fischer-Zernin zu sprechen (S. 56), bei der Joh. Friedrich Behrens AG mitverantwortlich für die Übernahme und Integration des Traditionsunternehmens K.M. Reich. Sie macht unter anderem deutlich, wie wichtig ihr gerade heute der Bezug auf Karl Matthias Reich, den Gründer des Unternehmens, ist.

Übrigens: Ehre, wem Ehre gebührt! Obige Überschrift bringt unser Thema wunderbar auf den Punkt. So präzise formulieren nur wenige in der deutschen Sprache: in diesem Falle kein Geringerer als Johann Wolfgang von Goethe, der hier der Zitatgeber ist.

Ich wünsche Ihnen eine nützliche Lektüre,

Markus Langenbach

BMH 6.2017

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