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BAU 2017: Die Digitalisierung schreitet auch im Bauwesen voran

Auf der BAU 2017 in München standen zwei Themen im Mittelpunkt des Messegeschehens: Digitalisierung im Bauwesen sowie smarte, mitdenkende Bauelemente und –systeme. Von den etwa 250.000 Besuchern kamen erstmals 80.000 aus dem Ausland.

BAU 2017 München
Vom ersten Tag an waren Hallen und Messestände voll. Bild. Bild: BAUEN MIT HOLZ

Wie stark die Digitalisierung die Zukunft des Bauens beeinflussen wird, zeigten vor allem die Aussteller der BAU IT in Halle C3. BIM – das Thema Building Information Modeling – war dort allgegenwärtig. Das andere in den Messehallen dominierende Thema: smarte, mitdenkende Bauelemente und -systeme, die bestimmte Eigenschaften besitzen und auf äußere Einflüsse reagieren: vom Türgriff mit Fingerscanner über die Energie erzeugende Fassade bis hin zur Systemlösung für das voll vernetzte Smart Home..

Auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen: Die drei Messeforen waren laut Veranstalter auch diesmal wieder ein Publikumsmagnet. Mitten in den Hallen (C2, A4 und B0) platziert, konnte man dort quasi im Vorbeigehen die großen Themen der Branche „mitnehmen“, erläutert von unabhängigen Fachleuten aus Architektur, Forschung und Industrie. Im Mittelpunkt der Vorträge standen die Digitalisierung des Planens und Bauens, das modulare serielle Bauen sowie das Thema „smart“: Das Forum B0 legte einen weiteren Schwerpunkt auf praktische Lösungen zur Sanierung und Modernisierung von Gebäuden, außerdem fand dort der Tag der Immobilienwirtschaft und der Hochschultag statt.

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Wie stark die Digitalisierung die Zukunft des Bauens beeinflussen wird, zeigten vor allem die Aussteller der BAU IT. BIM – das Thema Building Information Modeling – war dort allgegenwärtig. Bild: BAUEN MIT HOLZ

„Die 1964 ins Leben gerufene BAU hat sich in ihrer über 50-jährigen Geschichte zu einem weltweit beachteten Mega-Event entwickelt.“, freut sich BAU-Projektleiter Mirko Arend. Vom ersten Tag an waren Hallen und Messestände voll. Von über konnte die BAU mit 65.000 Besuchern aus Architektur- und Planungsbüros festigen. Mit 2.120 Ausstellern aus 45 Ländern wurde auch auf Ausstellerseite ein neuer Rekordwert erzielt. Zu den Top-10 Besucher-Auslandsmärkten gehörten wieder drei Länder außerhalb der EU: die Türkei (3.055 Besucher / 2015: 3.716), Russland (2.868 / 2015: 2.500) und China. Der ohnehin hohe Anteil chinesischer Fachbesucher konnte nochmals gesteigert werden (2.235 Besucher / 2015: 2.096). China steigt damit weiter im Ranking der Top-10. An der Spitze des Besucherrankings der BAU stehen auch diesmal die Nachbarländer Österreich (11.520 Besucher), die Schweiz (5.243) und Italien (5.013).

Die nächste BAU findet vom 14. bis 19. Januar 2019 mit zwei neuen Hallen auf dem Gelände der Messe München statt. Das Ausstellungsgelände vergrößert sich auf 200.000 Quadratmeter.