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20. January 2021 | Teilen auf:

Bau online: 31 Foren mit 150 Experten gaben Einblicke

247 Aussteller boten digitale Live-Präsentationen sowie 1:1-Gespräche an und das Konferenzprogramm beleuchtete die Themen Digitalisierung, Herausforderung Klimawandel, Ressourcen und Recycling, Wohnen der Zukunft sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Architektur und Bauwirtschaft.

Während der drei Tage schalteten sich insgesamt 38.325 Teilnehmer aus 138 Ländern zu. Insgesamt zählte die Plattform während der drei Tage 218.756 Zugriffe. Das Konferenzprogramm umfasste 31 Foren, in denen rund 150 Experten Einblicke in Trendthemen gaben. Der Live-Stream wurde für drei Zeitzonen ausgestrahlt (Europa/Berlin, USA/New York, Asien/Shanghai).

„Für uns ist und bleibt die Bau eine feste Größe in unserem Kalender. Bei der PremiereGold-Partner zu sein, ist für Schüco selbstverständlich“, erklärt Dr. Georg Spranger, Leiter Marketing, Schüco International KG. „Das neue Format kam sehr gut bei uns und unseren Gästen an. Und natürlich freuen wir uns jetzt schon auf die Bau 2023.“

„Wir brauchen im Bausektor Innovation für Klimaschutz und Herausforderungen wie bezahlbares Wohnen“, erklärte Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im Bundesbauministerium, im Online-Konferenzprogramm – und führte weiter aus: „Die aktuelle Krise hat außerdem gezeigt, dass das Bauen noch widerstandsfähiger werden muss. Auch die Digitalisierung hat das Ziel, nachhaltiges Bauen zu unterstützen und die Produktivität der Bauwirtschaft zu erhöhen.“ Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der deutschen Bauindustrie, schlug in die gleiche Kerbe: „Die Bauindustrie ist insgesamt bis jetzt gut durch die Pandemie gekommen. Gleichwohl brauchen wir Gründergeist und Start-ups für Fortschritt, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit.“

Die Pandemie „hat das Klima des Wandels beschleunigt“, sagte Anja Rosen, Architektin und Geschäftsführerin von agn Niederberghaus & Partner, „jetzt ist es wichtig, die Pandemiebedingten Ressourcen-Einsparungen zu verstetigen und Rückprall-Effekte zu vermeiden“. Zum Beispiel, in dem weniger Flächen in Gebäuden genutzt werden – und diese dann auch mehrfach. Klar wurde an vielen Stellen: Das Gebäude der Zukunft wird immer technischer und komplexer, frühes und interdisziplinäres Planen essenziell. Ein Beispiel dafür brachte Magnus Nickl von Nickl & Partner ein: „Wir sehen die Krankenhäuser der Zukunft nicht als singuläre Gebäude, sondern als Plattformen, die immer je nach Bedarf zusammengesteckt werden können.“

Das Konferenzprogramm hat viele wichtige Trends in der Bauindustrie aufgezeigt – und es wurde deutlich, „dass ein schlichtes ‚Weiter-so‘ nach Corona nicht möglich ist“, so Markus Sporer, Projektleitung. „Die Präsenzmesse2023 wird deshalb relevanter sein denn je“, erklärt Matthias Strauss, ebenfalls Projektleitung. „Hier wird der durch Corona angestoßene, langfristige Wandel der Bauindustrie und all ihrer Gewerke komprimiert aufgezeigt werden.“

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