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BAUEN MIT HOLZ 2.2018: Gekrümmt gekreuzt

Das Herzstück des neuen Konferenzzentrums des Instituts für Holztechnologie in Dresden (IHD) ist das gebogene Dach des Konferenzsaals. Bogenbinder und kreuzweise verlegte Brettstapel, die den Saal raumseitig wie ein Netz umspannen, ergeben einen außergewöhnlichen und spannenden Raum.

Gekrümmt gekreuzt BMH 2.2018
Die zu einem Rautennetzwerk kreuzweise verlegten Brettstapel aus Fichtenholzlamellen schaffen zusammen mit den auf Fuge verlegten Brettern, die als Akustikwand bzw. -decke fungieren, einen außergewöhnlichen Raum. Das darüber liegende Tragwerk aus BS-Holz-Bogen- bindern mit Verstrebungen verschwindet in der Dämmebene. Bild: Steffen Spitzner

Als weltweit tätiges Forschungs- und Prüfinstitut lädt das Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) regelmäßig zu Fachtagungen ein, um die in Forschungsprojekten gewonnenen Erkenntnisse mit interessierten Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft zu teilen und einen Austausch aktiv zu fördern. Im Zuge dessen reichten das bisherige Gebäude und dessen Ausstattung für die gestiegene Zahl der Teilnehmer über die Jahre hinweg nicht mehr aus, weshalb man 2014 beschloss, ein neues Konferenzzentrum zu bauen.

Titel BMH 2.2018

Das Grundstück befindet sich im südlich gelegenen Dresdner Stadtteil Räcknitz-Zschertnitz, in unmittelbarer Nähe des TU- Forschungsgeländes. Eigentümer ist das IHD selbst. Am Zelleschen Weg 24 befand sich in zweiter Reihe die Bestandsbaracke, an deren Stelle der Ersatzneubau für den Konferenzsaal entstehen sollte.

Insgesamt galt es auf einer nutzbaren Grundfläche von rund 800 m2 (Keller- und Erdgeschoss) auch Flächen für stationäre Klimazellen und einen Lagerbereich zu schaffen. Es war von vornherein klar, dass Holz dabei eine im wahrsten Sinne des Wortes tragende Rolle spielen sollte.

Autor: Susanne Jacob-Freitag

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in BAUEN MIT HOLZ 2.2018.