zurück

bmH bauen mit Holz 1.2019: Zehn Geschosse und kein Ende

In der Schweiz wurde mit dem Suurstoffi 22 das erste Holzhochhaus im deutschsprachigen Raum errichtet. Dank integrierter Planungsprozesse ist es gelungen, das Bauwerk in Kurzzeit und höchster Präzision fertigzustellen.

Suurstoffi bmH 1.2019
Das Suurstoffi 22 ist mit 36 m Höhe und zwei sich überschneidenden Baukörpern das erste Hochhaus in moderner Holz-Hybridbauweise. Bild: Bernhard Strauss

Die Gemeinde Risch im Kanton Zug liegt in der nördlichen Zentralschweiz zwischen den Städten Zürich und Luzern. Der attraktive Lebens- und Wirtschaftsraum ist seit Dekaden von einer hohen Prosperität gekennzeichnet, der auch den Hauptort der Gemeinde, Rotkreuz, in besonderer Weise prägt.

So befinden sich in unmittelbarer Lage am Zugersee etliche Haupt- und Zweigniederlassungen namhafter Unternehmen und Konzerne, gefolgt von neuen Start-ups, die wiederum mit lukrativen Arbeitsplätzen bestens ausgebildete Fachkräfte und Spezialisten anlocken.

Gründe genug für den Immobilienentwickler Zug Estates AG, das ehemalige Industrieareal Suurstoffi als nächsten Kulminationspunkt dieser fortdauernden Erfolgsgeschichte als neues Quartier in Rotkreuz zu entwickeln.

Dabei legt man größten Wert auf eine klimagerechte Erschließung und Bebauung des Areals. So sollen sämtliche Liegenschaften, ohne CO₂-Emissionen betrieben werden.

Titel bmH Digital 1.2019

Erschließungskern und Stockwerke wurden parallel aufgebaut

Kein Zufall also, dass gerade an einem solchen Standort mit dem sogenannten Suurstoffi 22 das erste richtige Hochhaus in moderner Holzhybridbauweise errichtet wurde. Mit seiner maximalen Höhe von 36 m setzt der Bürokomplex, der von zwei sich überschneidenden Baukörpern gebildet wird, zugleich das Standardmaß für das gesamte Quartier. Die Erschließung erfolgt über zwei zentrale Kerne aus Stahlbeton, die die Treppenhäuser und Aufzüge beherbergen und zugleich die Gesamtkonstruktion horizontal aussteifen.

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in bmH bauen mit Holz 1.2019.

Autor: Marc Wilhelm Lennartz