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bmH bauen mit Holz 2.2019: Der Forst baut in Buchenholz

Buchen-Furnierschichtholz Beim Neubau eines Forstamtes in Thüringen war der Baustoff per definitionem gesetzt. Mit der Rotbuche konnte sogar in weiten Teilen heimisches Holz verwendet werden.

bmH 2.2019 Forsthaus Jena
Das neue Forstamt Jena-Holzland ist barrierefrei erschlossen und präsentiert sich dem Besucher offen und transparent. Der Haupteingang liegt im wind- und lärmgeschützten Innenhof. Bild: Thomas Eicken Fotografie

Unweit der Großstadt Jena, im sogenannten Thüringer Holzland, liegt die Kleinstadt Stadtroda. Die typische Mittelgebirgsregion wird vom Mittelgebirgsvorland und dem Mitteldeutschen Tiefland umsäumt. Mit der Zusammenlegung der Forstämter Jena und Stadtroda zum neuen Forstamt Jena-Holzland ist mit einer Waldfläche von 19.078 Hektar eines der flächenmäßig größten von insgesamt 24 Forstämtern des Bundeslandes entstanden.

Die Fusion erforderte einen den gewachsenen Aufgaben gemäßen Neubau der Landesforstanstalt, um gleichermaßen Kommunen und Privatwaldbesitzer fachgerecht betreuen zu können. Dazu bot sich als Standort Stadtroda an, da sich dort bereits ein geeigneter Bauplatz im Eigentum der Bauherrschaft Thüringen Forst befand. Bei der Baustoffwahl war das Holz für den Forstbetrieb gesetzt, doch mochte man noch einen Schritt weiter gehen.

Titel bmH 2.2019

Lokale Wertschöpfung und Know-How sollten möglichst eingebunden werden, so dass das aus Thüringer Buchenholz in Creuzburg hergestellte Buchen-Furnierschichtholz schnell ins Zentrum der holzbaulichen Überlegungen gelangte. Denn rund 548.000 Hektar bzw. 33 Prozent der Fläche Thüringens sind bewaldet, und die Rotbuche (Fagus sylvatica) ist die am weitesten verbreitete Laubbaumart. Sie wächst auf gut einem Fünftel der Waldfläche Thüringens.

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in bmH bauen mit Holz 2.2019 .

Autor: Marc Wilhelm Lennartz