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Der Zimmermann 1-2.2019: Spitzenwerte für die BAU

Liebe Leserin, lieber Leser, auf 18 Hallen ist die Messe BAU mittlerweile angewachsen, sodass 130 ausstellende Firmen mehr als 2017 einen Messeplatz ergattern konnten. Wie zufrieden die Unternehmen mit der BAU 2019 gewesen sind, zeigt eine Befragung durch das Meinungsforschungsinstitut Gelszus.

Angela Trinkert 2018
Angela Trinkert. Bild: Balsereit

Darin bewerteten 97 Prozent die Messe mit ausgezeichnet bis gut. Die aktuelle wirtschaftliche Situation wird von 94 Prozent mit ausgezeichnet bis gut beurteilt. Die Befragung der Besucher und Besucherinnen blieb auf dem Niveau der letzten Messe. Wie 2017 bewerteten 98 Prozent die Messe mit „ausgezeichnet bis gut“, 97 Prozent wollen in zwei Jahren wieder kommen. Das belegt: Nicht nur die BAU, sondern auch der Bau brummt. Die Auftragsbücher sind voll, alle sind mehr als zufrieden und interessiert an Innovationen. Diese bot die Messe reichhaltig. Wichtige Parameter sind dabei Zeit und Personal. Beides ist knapp und Technologien, die wenig davon benötigen, sind begehrt. Elektromaschinen werden unkomplizierter, der Vorfertigungsgrad von Bauteilen wird höher und die Digitalisierung gewinnt immer mehr Bedeutung im Bauwesen. So hat die Messe München gemeinsam mit dem Bundesverband Bausoftware (BVBS) das neue Messekonzept digitalBAU vorgestellt, das sich auf digitale Anwendungen spezialisieren und erstmals vom 11. bis zum 13. Februar 2020 in Köln stattfinden wird.

Aber auch der Holzbau zeigte deutliche Entwicklungsschritte. Neue Holzwerkstoffe, Verbindungsmittel und holzbauspezifische Lösungen ermöglichen hervorragende bauphysikalische und statische Qualitäten und eine spannende Architektur. Dass der Holzbau kein Randthema mehr ist, bewies eine große Auswahl an gut besuchten Veranstaltungen zu Holzarchitektur und Innovationen und Technologien im Holzbauwesen.

Einige der Neuheiten, die auf der Messe mitgeteilt und präsentiert wurden, stellt Ihnen Der Zimmermann ab Seite 26 vor. Auch die weiteren Artikel im Heft zeigen Ihnen die Stärke des Holzbaus, einerseits Tradition zu bewahren und andererseits gegenüber der Moderne aufgeschlossen sein zu können. So beschäftigt sich ein Bericht mit historischen Arbeitstechniken (Seite 10) und ein anderer mit BIM im Holzbau (Seite 34).

Ich wünsche Ihnen eine nützliche Lektüre

Ihre

Angela Trinkert
Redaktion Der Zimmermann

Titel Der Zimmermann 1-2.2019