zurück

Der Zimmermann 11.2020: Wer bohrt, weiß mehr

Um den (Schädigungs-)Zustand von Bauteilen aus Konstruktionsholz zu ermitteln, kann die Bohrwiderstandsmessung Informationen liefern. In diesem Einsatzgebiet sollte sie aber nicht als alleinige Untersuchungsmethode angewandt werden, sondern konventionelle Untersuchungsverfahren ergänzen. Die Handhabung der Messgeräte und die Interpretation der Ergebnisse bedürfen der Übung und Erfahrung.

DZI 11.2020 Titelstory Bohrwiderstandsmessung
Untersuchung einer Fußpfette: Mit der Bohrwiderstandsmessung können Einwirkungen von holzzerstörenden Pilzen und Insekten abgeschätzt werden. Bild: Ing.-Büro Nieke

Wer schon einmal mit einer Bohrmaschine, einem Akkubohrschrauber oder einem Handbohrer ein Loch in Holz gebohrt hat, weiß, dass das leicht oder schwer gehen kann, je nachdem, welche Leistung das jeweilige Bohrgerät hat, wie dick oder scharf der Bohrer ist, um welche Holzart es sich handelt und so weiter. Auch mit ein und demselben Gerät und im gleichen Stück Holz kann man dafür eine unterschiedlich große Kraft benötigen, zum Beispiel weil man beim Bohren auf einen Ast trifft. Genau dieses Phänomen nutzt die Bohrwiderstandsmessung, um Aussagen über die Festigkeit von Holz über den gesamten Querschnitt zu gewinnen.

Dabei geht es nicht um Äste und andere Anomalien, sondern darum, die Folgen abzuschätzen, die das Einwirken holzzerstörender Pilze und Insekten hat.

Um dazu aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, müssen zunächst alle holzfremden Einflussgrößen möglichst konstant gehalten werden: Bohrkraft, Vorschubkraft, Bohrdurchmesser und -geometrie. Außerdem sollte die unvermeidbare Zerstörung des Holzes gering gehalten werden. Und es muss eine Möglichkeit geben, das subjektiv gefühlte Drehmoment objektiv aufzuzeichnen.

Titel DZI 11.2020

Um dazu aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, müssen zunächst alle holzfremden Einflussgrößen möglichst konstant gehalten werden: Bohrkraft, Vorschubkraft, Bohrdurchmesser und -geometrie. Außerdem sollte die unvermeidbare Zerstörung des Holzes gering gehalten werden. Und es muss eine Möglichkeit geben, das subjektiv gefühlte Drehmoment objektiv aufzuzeichnen.

Eine solche Messtechnik wurde Mitte der 1980er-Jahre entwickelt. Mit einem Bohr- und Vorschubmotor wird eine dünne Bohrnadel in oder durch das Holz gebohrt.

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in Der Zimmermann 11.2020.
Autor: Norbert Nieke