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Der Zimmermann 3.2019: Nachwachsender Neubau

Nachdem in den ersten drei Teilen der Serie die Grundlagen des Strohballenbaus vorgestellt wurden, geht der letzte Teil auf die konkrete Umsetzung ein und stellt ein Mehrfamilienhaus vor, das in Brandenburg gebaut wurde.

Nachwachsender Neubau Titelthema Zimmermann 3.2019
Das Strohballenhaus ist als Mehrparteienhaus 2016/2017 in Wustermark (Brandenburg) erbaut worden. Bild: Wurzeln und Wirken e.V.

Der vierte und letzte Teil der Strohballenbauserie stellt ein konkretes Bauvorhaben vor, das 2016/2017 in Wustermark (Brandenburg) umgesetzt wurde. Hinter dem Projekt steht eine Gruppe von mittlerweile 24 Erwachsenen und Kindern, die das Strohballenhaus seit Mai 2017 bewohnen.

Als Wohnprojekt wohnen sie in dem Mehrfamilienhaus in Form von zwei Wohngemeinschaften und einer Familieneinheit zusammen. Ihr Anspruch ist es, ein Leben mit kleinem ökologischem Fußabdruck zu führen, weshalb sie sich auch für ökologisches Bauen mit Stroh, Lehm und Holz entschieden haben.

So entstand ein Wohnhaus mit einer Nutzfläche von 626 m² als dreigeschossiger Holzständerbau, mit einem mit Ziegeln gedeckten Satteldach und geschwungenen Gauben auf einem Fundament aus Stahlbeton.

Titel Zimmermann 3.2019

Die kräftigen Farben der Fassade und die geschwungenen Holzbauteile – insbesondere die Sparren der Gauben und die geplante Pergola – geben dem Gebäude eine natürliche, bewegte Anmutung. Die Fassadenbekleidung wechselt zwischen Putz und Holzschalung. Als Dämmung wurden Strohballen in die Gefache gesetzt.

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in Der Zimmermann 3.2019.

Autorinnen: Adina Lange und Angela Trinkert