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Der Zimmermann 3.2020: Optimierte Konstruktionen mit Stegträgern

Stegträger versprechen eine hohe Dimensionsstabilität, wenig Material- verbrauch und eine Reduzierung der Wärmebrücken. Das macht den Einsatz der Träger in Dach-, Wand- und Deckenkonstruktionen nicht nur für Passivhäuser attraktiv.

DZI 3.2020 Stegträger
Mit Stegträgern können Dachelemente inklusive Dachflächenfenstern montagefertig hergestellt werden. Bild: Steico SE

Der sparsame Umgang mit Energie und Rohstoffen bei der Erstellung und Nutzung von Gebäuden ist eine der größten Herausforderungen im Baubereich und wird weiter in den Fokus rücken. Die Zukunft gehört energiesparenden und ressourcenschonenden Werkstoffen und Konstruktionen. Bei der ganzheitlichen Betrachtung von Konstruktionen wird es notwendig, Bauteilen und Materialien mehrere Aufgaben und Funktionen zuzuweisen und somit gesamte Systeme statt einzelnen Materialien zu betrachten. Vorgefertigte Elemente sind Standard im Holzbau. Der Holzrahmenbau mit dem Stegträger als zentrales Element zeigt: Leistungsfähige Konstruktionen sind keine Frage der Masse – auch mit reduziertem Materialeinsatz können robuste, zukunftsweisende Konstruktionen erreicht und zudem bauphysikalische Vorteile ausgenutzt werden.

Titel DZI 3.2020

Stegträger in der Vorfertigung

Der Stegträger als geometrisch sowie materialtechnisch optimiertes Produkt reduziert den Materialeinsatz auf das Notwendigste, abgestimmt auf die jeweiligen Anforderungen. Im Gurtbereich (Zug- und Druckzone) wird leistungsfähiges Furnierschichtholz mit einer Zug- und Druckfestigkeit parallel zur Faser – beispielsweise bei dem Stegträger Steicojoist von fc,0,k = ft,0,k = 36 N/mm² – verwendet. Ein schlanker Steg aus Hartfaserplatten mit einer Schubfestigkeit von fv,0,k = 14 N/mm² verbindet die Gurte. Beide Materialien können ihr jeweiliges Potenzial im eingesetzten Bereich ausschöpfen.

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in Der Zimmermann 3.2020.

Autor: Axel Luz