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Der Zimmermann 4.2021: Aus der Luft betrachtet

Manche Bauten, Baustellen oder Grundstücke lassen sich besser von oben als vom Boden aus aufmessen. Doch wie einen Laserscanner in die Höhe schaffen? Ein findiger Zimmermeister hatte eine Idee und setzte ein weiteres Werkzeug seines Betriebs ein, um aus der Luft messen zu können.

4.2021 Titelstory Aufmaß
Damit Hans Häring den Laserscanner am Teleskoparm befestigen kann, hat er eine Konstruktion mit Adapter entwickelt. Bild: Margit Häring

Die Zeiten von Maßband, Wasserwaage, Stift und Papier sind im modernen Holzbau vorbei. Gerade bei Neubauten oder größeren Sanierungen kommen digitale Messinstrumente zum Einsatz. Zimmermeister Hans Häring hat sich vor Längerem einen Laserscanner angeschafft.

Die Zimmerei Häring, die ihren Sitz in Ebersbach/Obergünzburg im Ostallgäu hat, baut vor allem Hallen, Ställe und Holzhäuser, hat aber auch in der Sanierung viele Aufträge. Neben der Zimmerei führt das Unternehmen auch Dachdeckerarbeiten aus und betreibt ein Sägewerk.

Der Laserscanner, Hans Häring hat sich für das Modell Focus M 70 des Herstellers Faro entschieden, ist inzwischen ein ständiger Begleiter des Zimmermeisters, wenn er anspruchsvollere Aufmaße ausführen muss. Üblicherweise wird der Laserscanner auf einem Fotostativ montiert.

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Damit kann ein horizontaler 360°-Laserkreis, ein vertikales Sichtfeld von 2 × 150° und Neigungen vermessen werden. Aber die Arbeit mit einem Fotostativ hat ihre Grenzen. Um hohe Wände oder Dachflächen von oben einzuscannen, reicht das Standard-Stativ nicht aus. Häufig werden dann Drohnen eingesetzt, die ein Gebäude oder eine Fläche von oben erfassen können. Hans Häring wollte bei den Aufnahmen aber nicht auf das niedrige Rauschen der Punktewolke verzichten, die mit seinem Laserscanner erreicht werden kann. Also überlegte er sich, wie er den Laserscanner mit den ihm verfügbaren Mitteln nach oben bekommt.

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in Der Zimmermann 4.2021.

Autorin: Angela Trinkert