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Der Zimmermann 7.2019: Schützt das Holz und Euer Leben!

Liebe Leserin, lieber Leser, in der Juliausgabe zieht sich das Thema „Schutz“ als roter Faden durch Der Zimmermann. Es beginnt damit, dass nach dem Zweiten Weltkrieg die Kapazitäten für Schutzmaßnahmen fehlten und deshalb noch heute Schäden in Dachkonstruktionen auf damals ungeschütze Holzbauteile zurückzuführen sind.

Angela Trinkert
Angela Trinkert. Bild: Balsereit

Bewerten Sachverständige Schäden, gehen sie auch auf Ursachensuche. Wenn diese augenscheinlich fehlen, kann nach Spuren geforscht werden, die auf Kriegszerstörungen hinweisen. Welches diese sein könnten, zeigt Sascha Nitsche ab Seite 8. Er hat als Sachverständiger bereits einige Dächer begutachtet, die nach dem Krieg der Witterung ausgesetzt waren.

Wird Holz im Außenraum verwendet, sollte dies möglichst dauerhaft sein, um sich selbst zu schützen und den Holzschädlingen Widerstand leisten zu können. Wie dauerhaft eine Holzart ist, kann dem informativen Anhang B der Norm DIN EN 350 „Dauerhaftigkeit von Holz und Holzprodukten“ entnommen werden. Informativ ist der Anhang deshalb, weil die Angaben nur als Richtwerte zu verstehen sind. Denn wie in dem Artikel ab Seite 12 ein namenhafter Holzschutzexperte zitiert wird: „Natur lässt sich nicht normen“. Allerdings können Prüfungen oder Klassifizierungen genormt werden. In diesem ersten Teil können Sie sich vor allem mit den neuen normativen Regelungen und Einstufungen beschäftigen. Der zweite Teil im August wird Erfahrungen bei Begutachtungen von Konstruktionen aus Eichenholz beschreiben.

Mit dem konstruktiven Holzschutz geht es weiter auf Seite 18. Im Juni erläuterte der Autor Hans Schmidt, wie bewitterte Hölzer im Außenbereich vor Feuchteeinwirkungen zu schützen sind und wie nicht. Jetzt im Juli weist er nach, warum ein vernünftiger konstruktiver Holzschutz, der zunächst einmal sehr aufwendig erscheint, im Endeffekt wirtschaftlich ist. Warum das so ist, lesen Sie auf Seite 18.

Das Flachdach in Holzbauweise zählt mittlerweile auch zu den schützenswerten Gattungen. Denn damit dieses lange Zeit gut funktionieren kann, muss es vor Feuchte geschützt werden – von außen vor der Witterung, von innen vor der feuchten Luft. Wie Flachdächer gut und beständig gebaut werden können, zeigt das Fachtraining auf Seite 22, mit dem eine neue Serie zu diesem Thema beginnt.

Bei allen Bauarbeiten muss vor allem das Leben der Zimmerleute geschützt werden. Damit das Arbeiten sicherer wird, wurde die TRBS 2121-1 umfassend novelliert. Mit der Neufassung sollen Abstürze weiter reduziert werden, sowohl bei der Montage als auch bei der Nutzung der Gerüste. Die wichtigsten Punkte sind in dem Artikel auf Seite 32 zusammengefasst.

Und nicht zuletzt: Schützt Eure Haut jetzt im Sommer! Wie das geht, zeigt die BG Bau. Mehr dazu im ZimmermannsKlatsch auf Seite 38.

Ich wünsche Ihnen eine nützliche Lektüre.

Ihre

Angela Trinkert
Management Programm
Der Zimmermann

Titel DZI 7.2019