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Der Zimmermann 8.2019: Fachgerechte Montage von Fenstern und Türen

Fenster und Außentüren sind multifunktionale Bauteile, die eine Vielzahl von Eigenschaften erfüllen müssen. Die fachgerechte Planung und Durchführung der Montage ist wesentlich für die Funktionalität und Langlebigkeit. Auswertungen von Gutachten zeigen, dass über 50 % der Baumängel auf einer fehlerhaften Montage basieren.

DZI 8.2019 Titelstory Fenstermontage
Eine fachgerechte Montage hat großen Einfluss auf die Funktion und Qualität von Fenstern und Türen. Bild: Fotolia, Ingo Bartussek

Um dies zu vermeiden, zeigt der Dreiteiler des ift Rosenheim, was bei einer fachgerechten Planung und Ausführung der Abdichtung und Dämmung (Teil 2) sowie Befestigung (Teil 3) zu beachten ist. Die Inhalte basieren auf dem Montageleitfaden von RAL, VFF, ift Rosenheim und BIV.

Zu einer professionellen Montage gehören eine sorgfältige Planung der Abdichtung, Dämmung und Befestigung sowie die Auswahl geeigneter Produkte. Dafür braucht es Montagedetails, die zum Fenstersystem, den Anforderungen und der Außenwand passen. Kompetente Montagefachleute sind in der Lage, diese Musterdetails mit den Gegebenheiten vor Ort zu vergleichen und ggf. anzupassen.

Dies gilt besonders für energetisch optimierte Wandaufbauten (Wärmedämmverbundsysteme), den Schwellenbereich von Haus-, Terrassen- und Balkontüren in barrierefreier Ausführung, die Altbausanierung sowie spezielle Anforderungen wie Einbruchhemmung, Absturzsicherheit oder Brandschutz.

Bei dieser Aufgabe unterstützt das ift Rosenheim Zimmerleute und Montagebetriebe durch den kostenlosen ift-Montageplaner, der die notwendigen Berechnungen für die Befestigung und den Mindestwärmeschutz durchführt und geprüfte Befestigungs- und Abdichtungssysteme vorschlägt.

Titel DZI 8.2019

Planung und Ausschreibung von Regeldetails

Die Planung der Einbausituation, die Gestaltung und die Koordination der Gewerkeschnittstellen obliegen dem von den Auftraggebenden bestellten Planungsbüro. Darüber hinaus sind die fachgerechte Ausführbarkeit, die Gebrauchstauglichkeit und die Wirtschaftlichkeit zu beachten. Die Gutachterpraxis zeigt, dass die Ursachen für Mängel häufig in fehlenden Planvorgaben liegen. Deshalb sollte die Montageleistung vertraglich eindeutig definiert werden (VOB/C im Abschnitt 0). Zum Verständnis des Zusammenspiels von Bauelement, Fuge und Wand eignet sich das Ebenenmodell (Bild 2). Dieses weist bauphysikalische Anforderungen und weitere Funktionen getrennten Funktionsebenen zu.

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in Der Zimmermann 8.2019.

Autoren: Wolfgang Jehl und Jürgen Benitz-Wildenburg