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Deutscher Holzwirtschaftsrat: Erwin Taglieber ist neuer Stellvertreter

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Holzwirtschaftsrates (DHWR) hat den bisherigen Vizepräsident Steffen Rathke einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Seine Funktion als Vize übernimmt Erwin Taglieber. Der vorherige Präsident Xaver Haas gibt das Amt nach drei Jahren ab.

Deutscher Holzwirtschaftsrat
Steffen Rathke (links) und Erwin Taglieber (rechts) bilden das neue Präsidium des Deutschen Holzwirtschaftsrats. Bild: DHWR

Erwin Taglieber, Präsident des Deutschen Holzfertigbau-Verbandes, ist neu in das DHWR-Präsidium aufgerückt. Der 56-jährige gelernte Zimmermeister ist Geschäftsführer von Taglieber Holzbau in Oettingen und will im DHWR den von Xaver Haas eingeschlagenen Weg des Einsatzes für den Holzbau fortsetzen.

Steffen Rathke (58) leitet gemeinsam mit seinem Bruder in vierter Generation das Laubholz-Sägewerk Keck GmbH in Ehningen und verfügt über langjährige Erfahrung in der Verbandsarbeit. Seit April 2015 ist er Vizepräsident im DHWR und darüber hinaus bereits lange Jahre im Deutschen Säge- und Holzindustrie Bundesverband aktiv – derzeit als Vizepräsident. „Zentral für den Erfolg der Branche ist es, mit gemeinsamen Positionen und einheitlichen Botschaften auf Politik und Öffentlichkeit zuzugehen“, so Rathke zu seinem Amtsantritt. „Für eine solche kraftvolle, gemeinsame Linie habe ich mich bislang immer eingesetzt und freue mich darauf, dies nun auch in neuer Funktion als DHWR-Präsident fortsetzen zu können.“

Der neue Präsident Rathke bedankte sich bei seinem scheidenden Amtsvorgänger Xaver Haas für dessen engagierten und unermüdlichen Einsatz für die Belange der Holzwirtschaft. Xaver Haas war im Jahr 2014 ins Präsidium aufgerückt und 2015 zum Präsidenten gewählt worden. Der heute 69-Jährige hat mit der DHWR Roadmap „Holzwirtschaft 2025“ die erste gemeinschaftliche Zukunftsstrategie der Branche auf den Weg gebracht und nach der Veröffentlichung unermüdlich in die Politik getragen. Des Weiteren hat er sich erfolgreich für eine Fortsetzung der Charta für Holz eingesetzt und entscheidende Impulse für die Zusammenarbeit der Verbände von Forst und Holz gesetzt. Er bleibt nach dem Ausscheiden aus dem Präsidium in zahlreichen ehrenamtlichen Positionen engagiert und dem DHWR als wichtiger Netzwerker verbunden.