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Die Zimmerin 10.2019: Endlich auch geregelt

Das Bauen von mehrgeschossigen Bauten aus Massivholz kam bis vor kurzem in den Bauvorschriften praktisch nicht vor. Das hat sich geändert. Einige Bundesländer haben ihre Bauordnungen reformiert, um massive Holzbauteile auch in den Gebäudeklassen 4 oder 5 zu ermöglichen. Bietet das nicht einen Anstoß, sich mal wieder mit den Grundlagen der längst etablierten Brettsperrholzbauweise zu beschäftigen?

DZI 10.2019 Brettsperrholz
Die Reformen einiger Landesbauordnungen vereinfachen das Bauen mit Brettsperrholz. Bild: Eugen Decker Holzindustrie KG

Die Entwicklung des Brettsperrholzes vor mehr als 20 Jahren brachte die Fläche in den Holzbau. Im Gegensatz zu den hölzernen Bauweisen mit Stäben wie den Konstruktionshölzern im Holzrahmen- oder Holzskelettbau kann die Massivholzplatte gleichzeitig die Last abtragen, aussteifen, einen gewissen Brandschutz bieten und den Raum abschließen.

Doch baurechtlich war es bislang schwierig, ohne Zulassung im Einzelfall mit Massivholz zu bauen. Die Muster-Holzbaurichtlinie (M-HFHHolzR), die in allen Bundesländen bauaufsichtlich eingeführt ist, gilt vor allem für die Holztafel-, Holzrahmen- und Fachwerkbauweise. Seit kurzem erlauben nun einige Landesbauordnungen Abweichungen von der M-HFHHolzR.

Titel Die Zimmerin 10.2019

Unter bestimmten Voraussetzungen gestatten Baden-Württemberg, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Berlin das Bauen mit Massivholz für tragende, aussteifende oder raumabschließende Bauteile. Der Einsatz von Brettsperrholz wird dadurch in mehrgeschossigen Gebäuden oder Bauten mit großen Nutzungseinheiten deutlich vereinfacht.

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in Die Zimmerin 10.2019.

Autorin: Angela Trinkert