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Holzbau Ba-Wü: Kretschmann erhält "Ehrenhut des Zimmererhandwerks"

Winfried Kretschmann ist auch dank der 'Holzbau-Offensive Baden-Württemberg' als Fürsprecher des Bauens mit Holz bekannt. Dieses persönliche Engagement wurde jetzt von dem Landesverband Holzbau Baden-Württemberg mit dem 'Ehrenhut des Zimmererhandwerks' ausgezeichnet.

Dach+Holz Kretschmann Preisverleihung
Foto: Landesverband HOLZBAU BA-WÜ

Der Grünen-Politiker ist ein echter 'Überzeugungs-Täter' wenn es um die Verbesserung der Rahmenbedingungen für das Bauen mit Holz geht. So hat sich Kretschmann aktiv für die Holzbaurichtlinie Baden-Württemberg eingesetzt, hat im November 2018 die 'Holzbau-Offensive Ba.-Wü.' initiiert und im letzten Sommer die Novellierung der Landesbauordnung BW unterstützt, bei der wesentliche Erleichterungen für die Holzbauweise festgeschrieben wurden. Gründe genug für den Landesverband Holzbau Baden-Württemberg, diesem Holz-affinen Ministerpräsidenten den 'Ehrenhut des Zimmererhandwerks' zu verleihen – der höchsten Auszeichnung, die der Landesverband zu vergeben hat.

Dach+Holz Kretschmann Preisverleihung
Foto: Landesverband HOLZBAU BA-WÜ

Erst zweimal wurde dieser Ehrenhut überhaupt verliehen, 2007 an den damaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel und zwei Jahre später an den Forstminister Peter Hauk. Nun wurde diese Ehre Winfried Kretschmann zuteil – im Rahmen der Fachmesse DACH+HOLZ in Stuttgart.

In seiner Laudatio würdigte Verbandspräsident Josef Schlosser das persönliche Engagement von Kretschmann: "Sie haben mit den vielfältigen Gesetzes-Initiativen und visionären Fördermaßnahmen des Holzbaus und unser Handwerk in Baden-Württemberg – und weit darüber hinaus – maßgeblich und innovativ unterstützt und sich um das Zimmererhandwerk besonders verdient gemacht. Es ist mir eine große Ehre, Ihnen heute den Ehrenhut unseres Verbandes zu verleihen. Wir sagen Danke für Ihre tatkräftige und nachhaltige Unterstützung. Verbunden damit ist jedoch die Bitte, die Erfolgsgeschichte des Bauens mit Holz in den kommenden Jahren gemeinsam mit uns hier in diesem Land fortzuschreiben."

Der Ministerpräsident bedankte sich sehr herzlich bei Josef Schlosser und allen Anwesenden für diese Auszeichnung. Seine Affinität zu diesem "wunderbaren Werkstoff" begründete er unter anderem damit, dass er zwei Zimmerleute in seiner Verwandtschaft habe und daher die Nähe zum Holz "in der Familie liege". Und zur konstruktiven Verwendung dieses Baustoffes meinte er mit einem Schmunzeln im Gesicht: "Holzhäuser sind wie ein zweiter Wald in der Stadt." Dennoch sei es trotz bislang erreichter Ziele auch weiterhin wichtig, rechtliche und bürokratische Hürden abzubauen.