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Impulse für den Wohnungsbau: Deutsche Holzwirtschaft tritt Verbändebündnis bei

Der Deutsche Holzwirtschaftsrat e.V. (DHWR) tritt dem Verbändebündnis Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ bei. Das Bündnis der Bau- und Immobilienwirtschaft setzt sich dafür ein, Hemmnisse zur Schaffung von sozialem und bedarfsgerechtem Wohnungsbau zu beseitigen, um damit die gravierende Lücke zwischen Angebot und Nachfrage von Wohnraum zu schließen.

Impulse für den Wohnungsbau
Verbändebündnis Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ überreicht Positionspapier „Maßnahmen zur Wohnungsbauförderung nach dem Wohngipfel“ an die Vorsitzende des Bauausschusses im Deutschen Bundestag, Mechthild Heil (CDU). Foto: DHWR

„Einerseits wollen wir mit diesem Beitritt die Stimme der Holzwirtschaft im Wohnungsbau stärken. Andererseits gehen wir damit eine Baustoff- und industrieübergreifende Partnerschaft mit Organisationen ein, die alle ein gemeinsames Ziel verfolgen: Günstigere und verlässliche Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau zu schaffen“, begründet Dr. Denny Ohnesorge, Geschäftsführer DHWR. „Die Holzbauweise kann dazu sicher einen größeren Beitrag als bisher leisten. Wichtig ist uns, dass die Politik den Wohnungsbau auch unabhängig von der Bauweise insgesamt stärker in den Fokus nimmt“, so Ohnesorge weiter.

Positionspapier "Maßnahmen zur Wohnungsbauförderung nach dem Wohngipfel" übergeben

Das Verbändebündnis übergab im Februar 2019 das Positionspapier „Maßnahmen zur Wohnungsbauförderung nach dem Wohngipfel“ an Mechthild Heil (CDU), Vorsitzenden des Bauausschusses im Deutschen Bundestag. Darin fordert das Bündnis unter anderem eine Vereinheitlichung der Baugesetzgebung, die vergaberechtliche Rahmenbedingungen für eine Arbeit mit Typengenehmigungen zur wirksamen Reduzierung der Baukosten länderübergreifend ermöglicht. Einigkeit herrschte auch darin, dass der Wohnungsbau in Deutschland jetzt dringend eine politische Wohnbauoffensive braucht.

Die Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ wird koordiniert von der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V. (DGfM) und stellv. vom Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) e.V.. Dem Bündnis gehören 34 Verbände an die sich gemeinsam und verbändeübergreifend für günstigere und verlässliche Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau einsetzen. Mitglieder sind unter anderem den Bundesarchitektenkammer, die Bundesingenieurkammer, Verbände der Baustoffindustrie, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sowie der Deutsche Mieterbund.