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NRW: Potenzial zum Holzbauland

Gemäß den Ergebnissen zum Forschungsprojekt „THG-Holzbau“ der Ruhr-Universität Bochum, des Thünen-Instituts für Holzforschung in Hamburg und der TU München besitzt Nordrhein-Westfalen das Potenzial zum bundesweiten Holzbauland Nr.1 zu werden.

Holzbauland NRW
Foto: proHolz.NRW

Mit der 5-Gruppen Kita in Korschenbroich wird ein weiteres BestPractice Beispiel zum Bauen mit Holz in den Kommunen in NRW umgesetzt. Anlass für die Akteure des Holzbaus gemeinsam mit Vertretern aus den Kommunen sowie Wald und Holz NRW im Rahmen eines Baustellengesprächs am 05.09.2019 in der Nähe der Landeshauptstadt Düsseldorf zum Bauen mit Holz und der Bedeutung des Rohstoffes Holz für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu informieren. Dabei wurden auch die aktuellen Angebote für Beratung, Wissenstransfer und Kommunikation zum Bauen mit Holz in Nordrhein-Westfalen vorgestellt.
 
„Das Bauen mit Holz leistet einen wichtigen Beitrag zu Beschäftgiung und Wertschöpfung in den ländlichen Räumen und zur Nachhaltigkeit in Nordrhein-Westfalen“, betont Andreas Wiebe, Leiter von Wald und Holz NRW. „Mit dem Beratungsangebot der Plattform Bauen mit Holz.NRW unterstützen wir die Umsetzung kommunaler Bauaufgaben und den Einsatz moderner Holzbautechnologien bei mehrgeschossigen Wohnungsbauten, Aufstockungen und der Gebäudemodernisierung. Die Plattform soll die Zusammenarbeit zwischen Bauentscheidern, Planern und den Akteuren des Holzbaus unterstützen und dazu beitragen, das Geschäftsfeld urbanes Bauen mit Holz für die Branche weiter zu erschließen. Dies erfolgt im Rahmen der Clusterinitiative proHolz.NRW der Landesregierung“, so der Leiter von Wald und Holz NRW.  

Holzbauland NRW
Mit der 5-Gruppen Kita in Korschenbroich wird ein weiteres BestPractice Beispiel zum Bauen mit Holz in den Kommunen in NRW umgesetzt. . Foto: proHolz.NRW


Zentrum HOLZ: Plattform für Wissenstransfer und Kommunikation zum Bauen mit Holz

 
Im Zentrum HOLZ und dem angeschlossenen Cluster I.D. HOLZ arbeiten die Akteure und Unternehmen der Holzbranche seit 2012 erfolgreich zusammen. Am Cluster I.D. HOLZ nehmen derzeit mehr als 50 Partnerunternehmen teil. Der Standort des Zentrum HOLZ liegt im südwestfälischen Olsberg inmitten einer bundesweit bedeutsamen Schwerpunktregion der Forst- und Holzwirtschaft und in direkter Nähe zu den urbanen Zentren Nordrhein-Westfalens. Das Team Holzwirtschaft von Wald und Holz NRW und die Plattform Bauen mit Holz.NRW sind ebenfalls im Zentrum HOLZ ansässig.
 
Ziel der Akteure im Zentrum HOLZ ist es, den Wissenstransfer zur Holzverwendung im Bauwesen weiter voranzutreiben. Dies umfasst sowohl die Information von Architekten, Planern, Bauentscheidungsträgern und Studierenden als auch von Holzbaubetrieben, deren Mitarbeitenden und Auszubildenden. Dabei fungiert das Zentrum als gemeinsame Plattform für den Holzbau und die Einführung neuer Holzbauprodukte und Holzbautechnologien. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Vernetzung der Partner entlang der Wertschöpfungskette „Bauen und Modernisieren mit Holz“.
 
Der Wissenstransfer und die Kommunikation zum Bauen mit Holz sollen weiter ausgebaut und vorangetrieben werden. Im Rahmen der anlässlich des Baustellengesprächs in Korschenbroich vorgestellten Kooperation mit dem Trägerverein I.D. HOLZ e.V. stellt Wald und Holz NRW ab dem Herbst 2019 zwei Mitarbeitende (M.Sc. & B.Sc. Forstwirtschaft) für die Umsetzung dieser Aufgaben zur Verfügung.
 
Die Akteure des Holzbaus in Nordrhein-Westfalen, Johannes Schmitz, Vorsitzender der Zimmerer Nordrhein, Josef Terhalle, Mitglied im Vorstand der Zimmerer Westfalen und Matthias Eisfeld, Landesbeirat Holz NRW e.V. sind sich einig: Die Plattform Bauen mit Holz.NRW und das Zentrum HOLZ in Olsberg als Teil der Clusterinitiative proHolz.NRW leisten einen wertvollen Beitrag zu mehr Holzbau in Nordrhein-Westfalen und dazu, Holzbauland Nr. 1 zu werden.