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Simpson Strong-Tie: Spenden für Haiti

Die neue Aula, die zur Schule des Waisenhauses im haitianischen Bergdorf Beaumont gehört, war erst im Sommer dieses Jahres fertiggestellt worden: ein schlichtes hallenartiges Gebäude, an zwei Seiten offen, dessen Dach auf wenigen Mauerstützen ruht.

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Das Bauprojekt in Beaumont ist eines von mehreren Entwicklungsprojekten der „Engineers Without Borders (EWB)“, einer ehrenamtlichen Initiative von Studierenden des KIT, des Karlsruher Institute of Technology. Bild: Simpson Strong-Tie

Unterstützt wurde der Bau durch Spenden – auch vonseiten der Simpson Strong-Tie GmbH mit Sitz im hessischen Bad Nauheim, die Winkelverbinder und Bolzenanker lieferte. Seit Hurrikan Matthew Anfang Oktober ist das Waisenhaus in Beaumon größtenteils zerstört. Die Aula hat den Hurrikan überlebt und wird aktuell als improvisiertes Krankenhaus genutzt. „Unser Unternehmen ist mit dem Entwicklungsprojekt in Beaumont eng verbunden. Uns ist es wichtig, Kindern eine bessere Zukunftsperspektive zu ermöglichen. Daher hat Simpson Strong-Tie auch nicht lange gezögert und für eine erste schnelle Unterstützung 10.000 Dollar an das Rote Kreuz gespendet“, erklärt Deutschland-Geschäftsführer Stephan Daniels. Das Unternehmen wird für den Wiederaufbau wieder kostenlos Material wie Winkelverbinder oder Bolzenanker zur Verfügung stellen.

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Seit Hurrikan Matthew Anfang Oktober ist das Waisenhaus in Beaumon größtenteils zerstört. Bild: Simpson Strong-Tie


Das Bauprojekt in Beaumont ist eines von mehreren Entwicklungsprojekten der „Engineers Without Borders (EWB)“, einer ehrenamtlichen Initiative von Studierenden des KIT, des Karlsruher Institute of Technology. Seit fast zwölf Jahren engagieren sich hier junge Menschen für benachteiligte Personengruppen in der ganzen Welt. Die Gründung dieser Hilfsinitiative geht auf den furchtbaren Tsunami im Indischen Ozean am 26. Dezember 2004 zurück. Aus einer kurzfristigen Sammelaktion für die Opfer dieser Katastrophe entstand schnell die Idee, auch anderen Menschen direkt vor Ort in den jeweiligen Krisengebieten helfen zu wollen. So bauen oder renovieren die Studierenden Schulen, errichten Solaranlagen und bohren Brunnen, um Dörfer mit Trinkwasser zu versorgen. Mehr als 250 Studierende aus unterschiedlichsten Fachrichtungen sind heute bei den „Engineers Without Borders“ aktiv, auch Studierende umliegender Hochschulen haben sich dem Hilfsprojekt inzwischen angeschlossen. Aus einem Projekt sind mittlerweile neun geworden – ob in Äthiopien, Kolumbien, Indien oder eben in Haiti.