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Stipendium: Im Winter nach Neuseeland

Zwei Monate lang packten die Zimmerer Miche Klinger und Max Moll bei einer neuseeländischen Baufirma mit an und brachten ihr Wissen sowie ihre Erfahrung ein. Der Aufenthalt der beiden Stipendiaten war die Pilotphase für ein Programm, das nun in Serie geht.

Zimmererstipendium Neuseeland BayWa Baustoffe
Know-how zum Holzbau in Neuseeland ein: Max Moll (l.) und Miche Klinger, die ersten Stipendiaten des „Zim­me­rers­ti­pen­di­ums Neuseeland“. Foto: BayWa Baustoffe

Die Nachwuchshandwerker können so neuseeländisches Bauhandwerk und landestypische Lebensweisen kennen lernen sowie außergewöhnliche berufliche Erfahrungen sammeln. Dass die Handwerker aus Deutschland in Neuseeland willkommene Gäste sind, offenbarte sich sehr bald: Durch die Mitarbeit der Gesellen ergab sich ein Wissensaustausch zwischen dem deutschen und dem neuseeländischen Bauwesen, insbesondere bei innovativen Themen wie Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und gesundes Bauen.

Anders als der Name vermuten lässt, richtet sich das „Zimmererstipendium Neuseeland“ nicht nur an junge Zimmerer, sondern auch an Dachdecker- und Spenglergesellen. Das Stipendium deckt neben der Vermittlung der Stipendiaten in einer vor Ort ansässige Firma auch den finanziellen Aufwand des Aufenthalts komplett ab. Die Kosten von Reise, Unterkunft und Visum übernimmt BayWa Baustoffe mit Unterstützung der Lieferanten Velux, Valut, Creaton, Knauf Insulation und der Swiss Krono Group.

Ab 2020 will BayWa Baustoffe mit Hilfe der deutsch-neuseeländischen Handelskammer und ausgewählter Sponsoren jeden Winter junge Handwerker zum Kompetenztransfer nach „Down Under“ schicken.

Interessierte können sich bei Andreas Strasser , Bereichsleiter Dach bei BayWa Baustoffe oder Volker Babisch , Leiter BayWa Baustoffakademie bewerben.

Zimmererstipendium Neuseeland BayWa Baustoffe
Andere Länder, andere Baustellen: Zwei Monate lang waren die beiden bayerischen Zim­me­rer­ge­sel­len auf neu­see­län­di­schen Baustellen im Einsatz. Foto: BayWa Baustoffe