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Der Zimemrmann 11.2018: Stroh – ein Dämmstoff, der mehr kann

Der Strohballenbau lebt wieder auf, wie mehrere Bauvorhaben aus den vergangenen 15 Jahren zeigen, darunter auch ein öffentlicher Fünfgeschosser in Verden bei Bremen. Damit wird in Europa an eine US-amerikanische Tradition aus dem 19. Jahrhundert angeknüpft.

Strohbalen Zimemrmann 11.2018
Die Zimmerleute bauen die Strohballen in ein flach geneigtes Dach ein. Bild: Adina Lange

Der Strohballenbau hat in den vergangenen Jahren deutlich an Bekanntheit gewonnen, und dennoch ist er für viele fremd oder es bestehen Vorbehalte wie „Das brennt doch“, „Mäuse leben darin“ oder „Lange halten tut das nicht“. Diese Behauptungen kommen nicht von ungefähr, schließlich brennt lockeres Stroh und im Stall fühlen sich Mäuse sehr wohl zwischen den Strohballen. Eine Dämmung aus Strohballen ist organisch und unbehandelt, das heißt bei erhöhter Materialfeuchte (> 18 %) über einen längeren Zeitraum wird ein Kompostierprozess ausgelöst. Schnell wird an dieser Stelle nicht weiter ernsthaft über die Strohdämmung nachgedacht, dabei steckt jede Menge Potenzial in der wohl klima- und umweltschonendsten Bauweise, die es zur zeit auf dem Markt gibt. Dass mit Stroh tatsächlich ernsthaft und modern gebaut werden kann, zeigen mehrere größere und kleine nationale sowie internationale Bauvorhaben aus den vergangenen 15 Jahren – darunter auch ein öffentlicher Fünfgeschosser in Verden bei Bremen.

Der Zimmermann Digital 11.2018

Wie ist das Bauen mit Stroh möglich? Was ist dabei zu beachten und worin liegen noch die Schwierigkeiten? Diesen und weiteren Fragen wird im folgenden Artikel und in den kommenden Ausgaben von Der Zimmermann nachgegangen.

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in Der Zimmermann 11.2018.

Autorin: Adina Lange