zurück

Statement des DeSH zur Studie Waldflächen in der EU: "Holzverwendung ist Klimaschutz"

Eine neue Studie kommt zu dem Schluss, dass der Holzeinschlag innerhalb der EU in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist. Die Autoren sehen in der Fortsetzung einer solchen Entwicklung die europäischen Klimaziele gefährdet. Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) bemängelt an der Studie, dass die Potenziale von Holz für den Klimaschutz komplett ausgeblendet werden.

Wald

Die Ergebnisse der Studie sind plakativ: „Der Holzeinschlag in der EU hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Die steigende Abholzung könnte die Klimaschutzziele gefährden“. Zu dem Schluss kamen Forscher bei einer Auswertung von Satellitenbildern, die in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht wurde. Die Gründe für die steigende Holzentnahme seien auf das Alter der Wälder, Borkenkäfer, Dürren und eine gestiegene Nachfrage nach dem Rohstoff Holz zurückzuführen.

DeSH-Hauptgeschäftsführer Lars Schmidt kritisiert die Ergebnisse der Studie: „Die Forscher gehen leider von einer einseitigen und unvollständigen Betrachtungsweise aus: Wälder sind Kohlenstoffspeicher. Werden dort Bäume eingeschlagen und zu Holzprodukten verarbeitet, binden sie jedoch das CO2 über ihre gesamte Nutzungsdauer. Flächen werden wieder aufgeforstet und lassen somit erneut Bäume als CO2-Speicher wachsen. Die Holzverwendung ist somit eine Verlängerung und Erweiterung der Kohlenstoffspeicherung. Zudem sieht Schmidt die Substitutionswirkung von den Wissenschaftlern in der Studie vernachlässigt: „Holz ersetzt energieintensive Rohstoffe und ist damit die klimafreundliche Alternative für andere Baustoffe, Verpackungsmaterialien und Brennstoffe. Wir erreichen die CO2-Neutralität nur, indem wir die Nutzung von Holz vorantreiben und nachhaltig unsere Wälder bewirtschaften.“

Die Autoren stellen in der Studie erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern heraus. Während in Schweden und Finnland 50 Prozent des gestiegenen Einschlags verortet werden, hat in Deutschland die Waldfläche von 2004 bis 2015 um 7 Prozent zugenommen. Der studierte Forstwirt Schmidt bemängelt zudem, dass nur die Holzentnahme nicht jedoch die Zuwächse von Holz im Vergleichszeitraum beleuchtet wurden. „Eine verlässliche Aussage über eine nachhaltige Nutzung ist jedoch nur auf Grundlage beider Faktoren möglich.

„Statt einzelne Aspekte losgelöst zu analysieren, sollten künftige Studien die gesamten Zusammenhänge zwischen Waldbewirtschaftung und Holzverwendung mit ihrem Beitrag für den Klimaschutz und eine nachhaltige Wirtschaft untersuchen. Denn fest steht: Klimaschutz, Wirtschaft und Beschäftigung müssen gemeinsam gedacht werden“, so der studierte Forstwirt abschließend

Die Ergebnisse der Studie sind plakativ: „Der Holzeinschlag in der EU hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Die steigende Abholzung könnte die Klimaschutzziele gefährden“. Zu dem Schluss kamen Forscher bei einer Auswertung von Satellitenbildern, die in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht wurde. Die Gründe für die steigende Holzentnahme seien auf das Alter der Wälder, Borkenkäfer, Dürren und eine gestiegene Nachfrage nach dem Rohstoff Holz zurückzuführen.

DeSH-Hauptgeschäftsführer Lars Schmidt kritisiert die Ergebnisse der Studie: „Die Forscher gehen leider von einer einseitigen und unvollständigen Betrachtungsweise aus: Wälder sind Kohlenstoffspeicher. Werden dort Bäume eingeschlagen und zu Holzprodukten verarbeitet, binden sie jedoch das CO2 über ihre gesamte Nutzungsdauer. Flächen werden wieder aufgeforstet und lassen somit erneut Bäume als CO2-Speicher wachsen. Die Holzverwendung ist somit eine Verlängerung und Erweiterung der Kohlenstoffspeicherung. Zudem sieht Schmidt die Substitutionswirkung von den Wissenschaftlern in der Studie vernachlässigt: „Holz ersetzt energieintensive Rohstoffe und ist damit die klimafreundliche Alternative für andere Baustoffe, Verpackungsmaterialien und Brennstoffe. Wir erreichen die CO2-Neutralität nur, indem wir die Nutzung von Holz vorantreiben und nachhaltig unsere Wälder bewirtschaften.“

Die Autoren stellen in der Studie erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern heraus. Während in Schweden und Finnland 50 Prozent des gestiegenen Einschlags verortet werden, hat in Deutschland die Waldfläche von 2004 bis 2015 um 7 Prozent zugenommen. Der studierte Forstwirt Schmidt bemängelt zudem, dass nur die Holzentnahme nicht jedoch die Zuwächse von Holz im Vergleichszeitraum beleuchtet wurden. „Eine verlässliche Aussage über eine nachhaltige Nutzung ist jedoch nur auf Grundlage beider Faktoren möglich.

„Statt einzelne Aspekte losgelöst zu analysieren, sollten künftige Studien die gesamten Zusammenhänge zwischen Waldbewirtschaftung und Holzverwendung mit ihrem Beitrag für den Klimaschutz und eine nachhaltige Wirtschaft untersuchen. Denn fest steht: Klimaschutz, Wirtschaft und Beschäftigung müssen gemeinsam gedacht werden“, so der studierte Forstwirt abschließend