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Tag des Baumes: „Die Bäume sind unser wichtigster Partner gegen den Klimawandel."

Anlässlich des internationalen Tags des Baumes am 25. April weist der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) auf den vielfältigen Nutzen der Bäume und des Naturwerkstoffes für die Gesellschaft hin.

Tag des Baumes
Viele Laubbaumarten wie die Eiche sind im deutschen Wald zu finden. Foto: HDH.

Nur durch eine ganzheitliche Strategie aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung, vermehrter Holzverwendung und konsequenter Mehrfachnutzung werde es gelingen, das volle Potential des kohlendioxidbindenden Stoffes zu nutzen und den Treibhauseffekt abzuschwächen. 

„Denken Sie sich alle Produkte weg, in denen Holz verwendet wird: Bücher, Hygienepapiere, Holzmöbel, Musikinstrumente, Textilien, Brücken und die meisten unserer Häuser und Dächer“, sagt HDH-Hauptgeschäftsführer Denny Ohnesorge und erinnert daran, was ohne natürlich nachwachsende Bäume alles fehlte. Wälder sind essentielle Ökosysteme sowie Lebens-, Arbeits- und Erholungsräume für Mensch und Tier, während Holz ein universeller und lebenslanger Begleiter ist, der im Kampf gegen den Klimawandel extrem wichtig ist, um Ressourcen einzusparen und die Erderwärmung zu stoppen.

Tag des Baumes
Kohlenstoffeffekt Wald und Holz. Foto: HDH (2021) nach BMEL.

Jeder einzelne Baum nimmt bei der Produktion eines Kubikmeters Holz etwa eine Tonne des klimaschädlichen Gases auf. Alle Bäume in Deutschlands Wäldern speichern jedes Jahr rund 58 Millionen Tonnen Kohlendioxid. Und weitere 66 Millionen Tonnen CO2 werden jährlich durch die Holzverwertung eingespart.

„Politik, Wirtschaft und Industrie müssen gemeinsam daran arbeiten, den Wald klimafit umzubauen“, so Ohnesorge abschließend. „Wenn dies gelingt, wird der Wald und sein Naturwerkstoff noch vielen Generationen Sauerstoff spenden und ökologische Rohstoffe liefern.“