zurück

Zertifikat für Egger: Holzeinkauf EUTR-konform

Die Egger Gruppe hat ihr angewendetes Due Dilligence System (DDS) und die Lieferketten aus Risikoländern (Russland, Weißrussland, Ukraine) einer zusätzlichen Überprüfung durch eine unabhängige Überwachungsorganisation unterzogen. Dieses unabhängige Audit bestätigt nun: Das Sorgfaltspflichtsystem von Egger ist lautt eigener Aussage EUTR-konform und die Legalität des eingesetzten Holzes sichergestellt.

Egger Holz
Laut Unternehmen entspricht der Holzeinkauf der Egger-Gruppe in der Ukraine und der damit verbundene Import in die EU den Vorgaben der europäischen Holzhandelsverordnung.

Der Hersteller hat dieses DDS (Sorgfaltspflichtsystem) mit Inkrafttreten der EU(VO) 995/2010 in Zusammenarbeit mit externen Beratern entwickelt und an die verantwortlichen Behörden übermittelt. Zudem möchte das Unternehmen das eigene DDS kontinuierlich verbessern und hat dazu bereits im April 2018 mit der Schweizer SGS Société Générale de Surveillance SA (SGS) einen externen EUTR-Überwachsungsvertrag nach Art. 8 VO (EU) 995/2010 abgeschlossen.

Für das Werk Radauti, Rumänien wurden alle EUTR-relevanten „Marktteilnehmer“-Fälle im Rahmen dieses Audits bei denen Egger Erstinverkehrbringer von Holz in die EU ist, einer detaillierten Überprüfung unterzogen. Insbesondere Importe aus der Ukraine und Weißrussland wurden geprüft. Besonders hervorzuheben ist, dass anlässlich kritischer Berichterstattungen ein besonderes Augenmerk auf staatliche Forstämter in der Ukraine gelegt wurde und diese einer genauen Überprüfung durch die ukrainischen Forstexperten der SGS bis in den Wald hinein unterzogen wurden.

Maßnahmen

Des Weiteren bestätige das Audit-Ergebnis, dass das Unternehmen geeignete Risikominderungsmaßnahmen ergriffen und alle geforderten Nachweise und Belege erbringen und damit die Konformität mit den Gesetzesanforderungen nachweisen kann. Walter Schiegl, in der Egger Gruppenleitung verantwortlich für Technik, Produktion und Einkauf betont: „Wir haben somit ausreichend Maßnahmen getroffen, um Holz aus nicht nachhaltiger Forstwirtschaft bestmöglich auszuschließen und das Risiko so weit als nur möglich zu minimieren. Damit haben wir die uns gegebenen Möglichkeiten ausgeschöpft.“

Über die Erfüllung aller gesetzlichen Anforderungen hinaus, gab der Holzwerkstoffhersteller zudem bekannt, dass er auch zukünftig seinen Code of Conduct in Bezug auf die nachhaltige Beschaffung von Holz strikt einhalten und weiterhin wirksame Maßnahmen ergreifen werde, um die Transparenz und Sicherheit des eingesetzten Holzes zusätzlich zu fördern.