Wenn Holzbauteile an Beton oder Mauerwerk verankert werden müssen, setzt der Zimmerer im Allgemeinen Dübel ein. Bei der Auswahl des richtigen Dübels gilt es einiges zu beachten.

Ob eine Unterkonstruktion von Fassaden, ein nachträglich angebauter Balkon, ein Vordach, Fußpfetten oder Montageschwellen für den Holzrahmenbau: Häufig muss der Zimmerer Holzbauteile an Beton oder Mauerwerk befestigen. Aber auch eine indirekte Befestigung von Holzbauteilen, wie Stützenfüße oder Zuganker, kommt auf der Baustelle häufig vor. Dafür bieten sich Metalldübel oder Metallanker an. In vielen Fällen gibt der Planer vor, welcher Dübel eingesetzt werden muss. Dennoch sollte auch der verarbeitende Zimmerer wissen, welche Unterschiede zu beachten sind und vor allem, wie der jeweilige Dübel montiert werden muss. Bei der Auswahl aus der breiten Palette der Dübeltechnik für die jeweilige Befestigungssituation sollten zunächst verschiedene Kriterien untersucht werden, wie zum Beispiel:
Ist für die Montage von tragenden und sicherheitsrelevanten Bauteilen eine Europäische Technische oder bauaufsichtliche Zulassung vorhanden?
Ist der Dübel für den jeweiligen Verankerungsgrund zugelassen?
Wie ist der Verankerungsgrund beschaffen?
Welches Wirkprinzip passt zu dem vorhandenen Untergrund?
Welche Montageart bietet sich an?
Welche Einwirkungen muss der Dübel aufnehmen können?
Können die erforderlichen Achs- und Randabstände eingehalten werden?
Bestehen Anforderungen an den Korrosions- oder Brandschutz?
Den ausführlichen Artikel lesen Sie in DER ZIMMERMANN 7.2016.
Autor : Angela Trinkert