Von links nach rechts sind zu sehen: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Klimaforscherin Friederike Otto, Holzfertigbau-Unternehmerin Dagmar Fritz-Kramer, Bundesumweltministerin Steffi Lemke.
Vier Hauptpersonen des Deutschen Umweltpreises 2023 (v.l.n.r.): Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Klimaforscherin Friederike Otto, Holzfertigbau-Unternehmerin Dagmar Fritz-Kramer, Bundesumweltministerin Steffi Lemke. (Quelle: Peter Himsel | DBU)

News 2023-11-02T08:29:32.077Z Deutscher Umweltpreis für Holzbau-Unternehmerin

Deutschlands Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte am 29. Oktober 2023 den Deutschen Umweltpreis 2023 an die Holzfertigbau-Unternehmerin Dagmar Fritz-Kramer und die Klimaforscherin Friederike Otto.

Rund 1.200 Gäste aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft waren beim Festakt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in der Musik- und Kongresshalle Lübeck dabei. Mit insgesamt 500.000 Euro, die sich die beiden Gewinnerinnen teilen, zählt die Auszeichnung zu den höchstdotierten und wichtigsten Umweltpreisen Europas und wurde in diesem Jahr zum 31. Mal vergeben. Gemeinsam mit Dagmar Fritz-Kramer nahmen rund 50 Beschäftigte ihres Familienunternehmens, dem Holz-Fertighaushersteller Baufritz aus Erkheim im Allgäu, an der Preisverleihung teil.

„Holz ist ein wunderbarer Rohstoff, aber eben auch ein nachwachsender“, sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der selbst Sohn eines Tischlers ist, über das natürliche und nachhaltige Baumaterial und ergänzte in Anerkennung der Preisträgerin Dagmar Fritz-Kramer und ihres Familienunternehmens, das sie in vierter Generation leitet: „Sie und Ihre Firma zeigen mit ihren Ideen, wie viel mehr man mit dem Baustoff Holz anfangen kann, als viele lange Zeit geglaubt haben.“ Steinmeier hob die ökologische Nachhaltigkeit und die attraktive Ästhetik der vorgefertigten Baufritz-Häuser hervor, ebenso die Lösungen des Allgäuer Unternehmens für „ein äußerst praktisches System der Gebäudesanierung“ sowie für die wichtigen Umweltanforderungen Recycling und Kreislaufwirtschaft. „Nicht zuletzt haben Sie erkannt und unter Beweis gestellt, wie praktisch, kostengünstig und vor allem ökologisch nachhaltig sich gerade die modulare Holzbauweise eignet für Verdichtung und Aufstockung vorhandener Bausubstanz, ein immer wichtiger werdendes Desiderat für Bestandsbauten und Baulücken sowohl im urbanen wie auch im dörflichen Raum“, so der Bundespräsident.

zuletzt editiert am 02. November 2023
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