Vom 9. bis 11. November 2024 fanden in Bühl und Bad Zwischenahn die 73. Deutschen Meisterschaften im Bauhandwerk statt. Deutscher Meister der Zimmerer wurde Finn-Rouven Suchau aus Lübeck (Schleswig-Holstein). Die Silbermedaille ging an Jacob Spreer aus Leipzig (Sachsen). Die Bronzemedaille gewann Nico Gruber aus Frickingen in Baden-Württemberg.
„Es war eine sehr interessante und schwierige Aufgabe“, sagt Suchau nach der Siegerehrung. „Ich bin froh sie gemeistert zu haben und freue mich, so gute Mitstreiter im Wettbewerb gefunden zu haben. Es war spannend bis zum Schluss – wir alle haben einen super Job gemacht. An diese Zeit werde ich noch lange zurückdenken!“ Suchau hat seine Ausbildung bei der Rick Ing.-Holzbau GmbH in Ziethen absolviert.
Aufgabenbeschreibung
Die Zimmerer mussten einen Dachabschnitt eines achteckigen Turms anfertigen. Die Arbeit war in drei Module unterteilt: zuerst die Unterkonstruktion mit einem komplexen Teufelsknoten, anschließend die beiden steilen Turmdachflächen und abschließend eine Gaube, die daraufgesetzt wurde.
Die Deutschen Meisterschaften im Bauhandwerk
Über 60 junge Handwerksgesellinnen und -gesellen traten bei den 73. Deutschen Meisterschaften im Bauhandwerk in Bühl je nach Gewerk in ein- bis dreitägigen Wettbewerben an: Beton- und Stahlbetonbauer, Brunnenbauer (der Wettbewerb fand parallel im Bau-ABC in Bad Zwischenahn statt), Estrichleger, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer, Maurer, Straßenbauer, Stuckateur und Zimmerer. Zugelassen waren die Landessieger der jeweiligen Bauhandwerke.
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