Jahrestreffen: Timber Construction Europe, der Dachverband der mitteleuropäischen Holzbau-Branchenverbände, veranstaltete sein diesjähriges Treffen mit rund 60 Teilnehmern Anfang Juli in Berlin. An zwei Tagen wurden richtungsweisende Holzbauten besichtigt, die Situation der einzelnen Mitgliedsländer beleuchtet und die Projekte der nächsten Jahre vorgestellt. Markus Langenbach
„Wir sind zu ausführungsorientiert. Wir müssen mehr zum Dienstleister werden, der den Architekt bei der Planung unterstützt“, so Hans Rupli, Zentralpräsident von Holzbau Schweiz im Verlaufe seines Beitrags am zweiten Tag der Veranstaltung. Eine Vielzahl der Wortbeiträge stellte die hohe Beratungsverantwortung und -kompetenz des Holzbauers in den Mittelpunkt. Zahlreiche Aufgaben, gerade beim Schall- oder Brandschutz, könne der Planer heutzutage nur gemeinsam mit dem ausführenden Holzbauer lösen. Hans Rupli rief die Holzbauer daher dazu auf, diese Beratungskompetenz zukünftig noch mehr als bisher zu nutzen.
Bevor sich die Teilnehmer am Samstagvormittag im Hotel-Konferenzcenter am Alexanderplatz den Vortragenden widmeten, ging es tags zuvor um die Praxis. Mit dem Wohngebäude e_3 im Prenzlauer Berg und dem Haus2019 des Umweltbundesamtes im südlichen Berlin-Marienfelde standen an diesem sommerlich-heißen Freitagnachmittag zwei Gebäude zur Besichtigung an, die das Verhältnis zum Holzbau in der deutschen Hauptstadt in der jüngeren Vergangenheit sehr geprägt haben. Tom Kaden, der Architekt von e_3, stand der Gruppe bei einer Besichtigung Rede und Antwort und führte um und durch das Gebäude. Dieses Gebäude wurde vor rund sieben Jahren mit der Unterstützung süddeutscher Holzbauer und schweizer Planer errichtet. Auch beim zweiten Besichtigungsobjekt, dem Nullenergiehaus des Umweltbundesamtes in Marienfelde waren süddeutsche Holzbauer tätig. In Vertretung des damals ausführenden, zu diesem Termin aber leider verhinderten Heinrich Weizeneggers stellte Walter Bauer, Präsident von Holzbau Deutschland-Institut, die wesentlichen Daten zum Gebäude vor.
Den vollständigen Artikel lesen Sie in der kommenden Ausgabe 7-8.2014 der BAUEN MIT HOLZ.
