Fermacell Holzbau-Tage
Im modernisierten Fermacell Informationszentrum wurden Konstruktionen und komplette Systeme erlebbar gemacht. Foto: Fermacell

News 2014-01-07T00:00:00Z Fermacell Holzbau-Tage 2013

Ende Oktober fanden erstmals die Fermacell Holzbau-Tage 2013 in Bad Grund statt. Knapp 90 Architekten und Ingenieure sowie Unternehmer und Führungskräfte aus Zimmerei- und Holzbaubetrieben ließen sich dabei von Experten über die neuesten Entwicklungen im Holzbau informieren. Außer dem Brand- und Schallschutz standen der mehrgeschossige Holzbau sowie Aufstockungen in Holzbauweise speziell unter dem Aspekt der städtischen Nachverdichtung im Fokus der Veranstaltung.

Der Holzbau, das wurde während der Fermacell Holzbau-Tage deutlich, setzt sich mehr und mehr durch und verzeichnet deutliche Umsatzsteigerungen. Kein Wunder: Moderne Systemmöglichkeiten erlauben die Realisierung intelligenter Gesamtkonzeptionen, die architektonisch, bauphysikalisch und sicherheitstechnisch höchste Ansprüche erfüllen und zudem schnell und wirtschaftlich erstellt werden können. Hinzu kommen Bauzeiten, die im Vergleich zur Massivbauweise deutlich kürzer sind, da lange Trocknungszeiten entfallen. Außerdem liegt ökologisches und nachhaltiges Bauen im Trend.

Insgesamt sieben externe Referenten stellten während der Veranstaltung das hohe Potential vor, das der Holzbau mit seinen vielfältigen Konstruktionen bietet und lieferten gleichzeitig ausführliche technische Informationen zu Fragen beim Brand- und Schallschutz. Veranstalter Fermacell präsentierte sich dabei als Anbieter von sicheren und verlässlichen Lösungen für den schnellen und effizienten Ausbau in Holztafelbauweise und überzeugte durch aktuelle erfolgreich abgeschlossene Bauvorhaben mit geprüften Systemlösungen.

„Der mehrgeschossige Holzbau ist eine Bauweise für die Großstadt, hochmodern und mindestens ebenso sicher wie traditionelle Bauweisen, wenn konstruktive Mindeststandards eingehalten werden.“ Mit dieser These startete Dr.-Ing. Dirk Kruse vom Büro Dehne, Kruse & Partner in seinen Vortrag. Anhand von Objekten wie dem soeben fertiggestellten Siebengeschosser c13 der Berliner Architekten Kaden/Klingbeil zeigte er neue und zusätzliche Möglichkeiten speziell für den mehrgeschossigen Holzbau und die Nachverdichtung auf. In diesem Fall sowie in den anderen genannten Beispielen wurden extreme Brandschutzanforderungen durch ein objektbezogenes ganzheitliches Brandschutzkonzept sowie durch den Einsatz von Fermacell Gipsfaser-Platten erfüllt. Das Fazit des Fachmanns: „Angepasste Brandschutzkonzepte erlauben höhere Freiheitsgrade bei gleichwertiger Sicherheit.“

Als Beispiel für eine gelungene Wohnraumerweiterung stellte Josef Huber, Chef des Familienunternehmens Huber und Sohn, die Aufstockung der Ford-Siedlung in Köln in Holzrahmenbauweise vor. Insgesamt 6.354 Quadratmeter zusätzliche Wohnfläche konnten so gewonnen werden. Die hohen Anforderungen an den Brandschutz konnten durch dem Einsatz von Fermacell Gipsfaser-Platten erfüllt werden. Fermacell Trockenestrich-Elemente sorgen zudem für hohen Trittschallschutz.

Um den Bau eines Seniorenwohnheimes in Holzrahmenbauweise ging es im Vortrag von Klaus Kühlborn. Peter Brendel von Meisterstück-Haus setzte sich anhand diverser Schul- und Zweckbauten mit dem Thema „Schnelles Bauen durch Vorfertigung“ auseinander. Marktdaten lieferte Martin Langen von der B+L Marktdaten GmbH und gab differenziert nach Regionen und Gebäudetypen Prognosen zur Bauentwicklung ab. Dabei kristallisierte sich vor allem der Bereich der Aufstockungen als vielversprechender Zukunftsmarkt heraus. „Private Bauinvestitionen im Holzbau sowie das Bauen im Bestand und die damit verbundene energetische Modernisierung führen zu Umsatzsteigerungen im Holzbau“, so das Resultat des Experten.

Mit dem Holzbau in erdbebengefährdeten Gebieten beschäftigte sich der Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Werner Seim von der Universität Kassel und bot insbesondere durch die Vorstellung des Forschungsvorhaben „Optimber-Quake“ Einblicke in die Erdbebenforschung. Tobias Götz vom Planungsbüro Pirmin Jung Deutschland stellte eine mehrgeschossige, energetische Fassadenmodernisierung vor.

Abgerundet wurde das Spektrum der Vorträge durch Informationen zu Produkten und Innovationen von Fermacell. Dabei ging es vor allem um die zementgebundenen Powerpanel Platten. Powerpanel HD kommt als Putzträgerplatte im Außenbereich zum Einsatz. Ihre Eigenschaften sind neben der statischen Wirksamkeit der Witterungsschutz. Powerpanel H 2 O wiederum bietet Lösungen für Nassräume. Den Ausbau von hochbelastbaren Fußböden mit hohem Schallschutz ermöglichen Fermacell Estrich-Elemente. Fermacell greenline ist die Antwort auf den nicht mehr wegzudenkenden Trend zum ökologischen Bauen. Als Beitrag zur Wohngesundheit reduziert die Platte nachhaltig Schadstoffe, die in der Raumluft enthalten sind. Eine Werksbesichtigung gab zudem Einblicke in die Produktion. Im kürzlich modernisierten Fermacell Informationszentrum wurden Konstruktionen und komplette Systeme erlebbar gemacht.

Für das nächste Jahr ist eine Wiederholung der Veranstaltung geplant. Interessenten können sich dafür bereits jetzt unter www.fermacell.de vormerken lassen.

zuletzt editiert am 04. August 2021
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