Holzbauprojekte werden komplexer – technisch, organisatorisch und rechtlich. Gleichzeitig bleibt ein Faktor oft unterschätzt: Feuchtigkeit. Dabei entscheiden Witterungseinflüsse maßgeblich über Bauqualität, Dauerhaftigkeit und Haftungsfragen. Schon kleine Versäumnisse in Planung oder Ausführung können später zu erheblichen Schäden führen – mit entsprechenden Kosten und rechtlichen Konsequenzen.
Besonders bei Aufstockungen, Hybridbauten oder engen Bauzeiten ist der Witterungsschutz kein Nebenthema mehr, sondern integraler Bestandteil der Bauplanung. Die Frage ist längst nicht mehr ob Feuchtigkeit berücksichtigt werden muss, sondern wie konsequent.
Webinar „Effektiver Witterungsschutz im Holzbau“ mit unserem Experten Karl-Heinz Weinisch: 3. März 2026 | 14.00-17.30 Uhr
Früh ansetzen: Planung, Materialien und Verantwortung
Viele Feuchtigkeitsschäden entstehen nicht auf der Baustelle, sondern deutlich früher. Unklare Verantwortlichkeiten, ungeeignete Materialwahl oder fehlende Schutzkonzepte in der Planung legen den Grundstein für spätere Probleme. Normen und rechtliche Vorgaben geben dabei einen Rahmen vor – sie ersetzen aber nicht die fachliche Entscheidung im konkreten Projekt.
Wer den Witterungsschutz früh mitdenkt, kann Risiken gezielt minimieren: durch passende Konstruktionen, durchdachte Bauabläufe und realistische Zeitfenster. Genau hier trennt sich Theorie von gelebter Praxis.
Auf der Baustelle zählt die Umsetzung In der Bauausführung zeigt sich, ob ein Konzept trägt. Temporäre Schutzsysteme, klare Abläufe und eine konsequente Feuchtigkeitskontrolle sind entscheidend. Moderne Messtechnik bietet heute präzise Möglichkeiten, den Feuchtezustand von Bauteilen zu beurteilen – vorausgesetzt, sie wird richtig eingesetzt und interpretiert.
Auch die Dokumentation spielt eine immer größere Rolle: Sie schafft Transparenz, unterstützt die Bauabnahme und ist im Streitfall oft der entscheidende Faktor.
Sanierung, Abnahme, Haftung – richtig reagieren, wenn es kritisch wird
Kommt es dennoch zu Durchfeuchtungen, sind fachgerechte Trocknung und der richtige Umgang mit Schimmel essenziell. Gleichzeitig stellt sich die Frage nach der rechtssicheren Bewertung: Was ist noch akzeptabel, was muss saniert werden? Und wie lässt sich die Abnahme sauber dokumentieren?
Praxiswissen, Erfahrung und rechtliches Grundverständnis greifen hier unmittelbar ineinander.
Fachwissen vertiefen – praxisnah und kompakt
Das Webinar „Effektiver Witterungsschutz im Holzbau“ greift genau diese Schnittstellen auf – von der Planung über die Bauausführung bis hin zu Sanierung und Bauabnahme. Referent Karl Heinz Weinisch vermittelt anhand praxisnaher Beispiele, wie sich Feuchtigkeitsschäden vermeiden, bewerten und rechtssicher handhaben lassen.
Termin
3. März 2026, 14:00–17:30 Uhr (Online-Livestream)
Zielgruppe
Holzbau, Zimmerei, Bauleitung, Planung, Holzbauingenieurwesen – sowie angrenzende Gewerke
Für alle, die im Holzbau Verantwortung tragen, bietet das Webinar die Möglichkeit, Sicherheit im Umgang mit einem der zentralen Risikofaktoren zu gewinnen – kompakt, fachlich fundiert und direkt anwendbar.
