News 2013-01-29T00:00:00Z Holzbauelemente im schwachen Aufwind

BMH-Preistendenzen ❙ Die anhaltend gute Konjunktur im Neubau- und Renovierungssegmenterlaubt den Herstellern die Anpassung ihrer Verkaufspreise an die in der Vergangenheit undGegenwart eingetretenen Kostenentwicklungen. Günther Zimmermann

Obwohl die Bauproduktion im Euroraum im zu Ende gegangenen Jahr 2012 rückläufig war, konnte die deutsche Bauwirtschaft an das erfolgreiche Jahr 2011 anknüpfen und ein Umsatzplus erwirtschaften, und die Bauprognose für 2013 bleibt optimistisch. Für den Wohnungsbau wird sogar ein leicht über 2012 liegendes Wachstum nicht ausgeschlossen, wenn man die Baugenehmigungen und Auftragseingänge als Frühindikatoren zurate zieht. Die positiven Prognosen erstrecken sich nicht nur auf den Wohnungsbau und leicht zurückgesetzt auch auf den Wirtschaftsbau sondern - man höre und staune - sogar auf den öffentlichen Bau. Diese Erwartungen beim Wohnungs- und Wirtschaftsbau, speisen sich aus zwei wichtigen Quellen: den anhaltend niedrigen Zinsen und der "Flucht ins Betongold", wie man die latente Furcht vor inflationären Tendenzen umschreiben könnte. Die Holzbauelemente profitieren zusätzlich davon, dass sie fast im gleichen Umfang wie im Neubau- auch im Renovierungsbereich eingesetzt werden, wobei sich bei einigen Produkten neuerdings und erstmals ein Rückgang der Renovierungsanteile und auch der Renovierungsmenge andeutet. Die anhaltende Nachfrage bringt es mit sich, dass die Preise der Holzbauelemente durchweg fest bis leicht anziehend bleiben, nicht unwesentlich beeinflusst von Kostensteigerungen, die jedoch nicht oder nur sehr geringfügig von den Preisentwicklungen bei den Holzrohstoffen herrühren, sondern vornehmlich aus der chemischen Ecke kommen. Dass Bauelemente aus Holz insgesamt lukrativ sind, ist auch daran zu erkennen, dass ungestüm weiterentwickelt wird.

Türenpreise etwas höher

Hersteller wie Verarbeiter rechnen auch für 2013 mit einem Mengenwachstum, das im Schnitt (Innen- und Außentüren zusammen) bei drei Prozent liegen könnte. Im Holzhandel wird da und dort sogar von zweistelligen Raten gemunkelt. Der Bedarf kommt etwa je zur Hälfte aus dem Neubau- und aus dem Renovierungssegment, wobei sich die Preisentwicklung durchaus im Rahmen hält, das heißt die Preissteigerungen der Vormaterialien mit einigen Prozenten im einstelligen Bereich an die Türenverbraucher weitergibt, bei den höherwertigen Produkten etwas mehr als bei der Durchschnittsware.

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in der BAUEN MIT HOLZ Ausgabe 01.2013.

zuletzt editiert am 04. August 2021
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