Mit dem Rauchen aufhören, abnehmen oder einfach mehr Zeit mit der Familie verbringen: Geschätzte 40 Millionen gute Vorsätze für das kommende Jahr fließen in der Silvesternacht über deutsche Lippen. Sieben Tipps helfen diese auch zu verwirklichen.
7 Tipps zur Verwirklichung der Neujahrsvorsätze
1. Aufschreiben:
Das Aufschreiben eines Neujahrsvorsatzes hindert am Vergessen. Der Vorsatz bleibt durch Aufschreiben im Unterbewusstsein haften. Es hilft, das Ziel an die Wand zu hängen und den Lernerfolg täglich zu überprüfen.
2. Machbare Ziele:
Im neuen Jahr an der WM im Frauenfußball teilzunehmen ist für Männer unrealistisch. Ebenso für Frauen die keinen Sport treiben. Besser: Ziele stecken, welche erreichbar sind. Viele unterschätzen jedoch, was im Laufe mehrerer Monate oder Jahre möglich ist. Nur wer sich Großes vornimmt, kann auch Großes erreichen.
3. Messbare Ziele:
"Ich will mehr Geld" - Diese Forderung formulieren viele. Aber was ist mehr Geld, reichen da schon zehn Cent? Erst wenn ein Vorsatz messbar ist, kann man sich über den Erfolg freuen. Besser wäre: "Ich will monatlich 300 Euro mehr in der Hand halten." Jetzt kann man gezielt nach einem Nebenjob suchen oder die Gehaltsverhandlung vorbereiten.
4. Zeitrahmen festlegen:
"Irgendwann schaffe ich das schon." Der Zeitrahmen ist wichtig, da sonst die Umsetzung nach hinten verschoben wird. Außerdem ist es schwieriger, sofort ein Ziel zu erreichen als langsam darauf hinzuarbeiten. Wer zehn Kilogramm abnehmen will, sollte dafür mindestens drei Monate Zeit einplanen, nicht drei Wochen.
5. Teilziele setzen:
Die Motivation steigt mit Teilzielen. In Etappen erlebt man wie sich ein Neujahrsvorsatz schrittweise umsetzt. Beispiel: Wer im September an einem Marathon teilnehmen will, beginnt damit, zehn Minuten pro Tag zu laufen und steigert sein Pensum irgendwann auf 20, dann 30 Minuten usw... So bringt man sich in Höchstform.
6. Ein Coach hilft:
Mit einer Vertrauensperson noch im Dezember die eigenen Ziele zu besprechen, hat zwei Vorteile: Der Coach kontrolliert die Teilergebnisse und erinnert einen als Gewissen an die Einhaltung.
7. Start am 1.1.:
Aufgeschoben ist aufgehoben. Der große Vorteil des Neujahrsvorsatzes ist das Startdatum. Wer wartet verliert. Wer sofort beginnt, hat die besten Chancen durchzuhalten. Psychologen vermuten, dass es etwa drei Wochen dauert, bis etwas zur Gewohnheit wird wie etwa das tägliche Zähneputzen.
Wer Gefahr läuft bereits am Dreikönigentag frustriert aufzugeben, weil er unmotiviert ist oder keine Hilfe findet, kann sich unter www.neujahrsvorsaetze.de eintragen. Er bekommt sechs Erinnerungsmails mit Ideen und praktischen Tipps. Bereits zum zehnten Mal hilft die Seite mit Checklisten zum Download die Vorsätze umzusetzen.
Jörg Knoblauch
Prof. Dr. Jörg Knoblauch
ist Spezialist für Mitarbeiterführung und Mitarbeitermotivation. Er ist Inhaber von drei mittelständischen Unternehmen, Autor, Redner. Weitere Informationen unter
