Eine Zeichnung, die darstellt, wie ein Zimmerer, der auf einem Deckenelement steht, ein weiteres Deckenelement, das mit dem Kran ankommt, annimmt. Der Zimmerer ist mit einem stramm  gespannten Sicherungsseil gesichert. Ein eingeklinktes Bild zeigt, wie es nicht sein soll, nämlich das das Seil nicht gespannt ist sondern lose rumliegt.
Bild 1: Beim Dirigieren des Folgeelements erfolgt eine Annäherung an die Absturzkante. Richtig eingestellt, wirkt das mitlaufende Sicherungsgerät als Rückhaltesystem und verhindert einen Absturz. Bei nachlässiger Verwendung kann die PSAgA einen Absturz dagegen nicht sicher auffangen (kleines Bild). (Quelle: Bundesbildungszentrum des Zimmerer- und Ausbaugewerbes gGmbH)

Technik

5. January 2023 | Teilen auf:

Sichere Verlegung von Deckenelementen

Bei der Festlegung von Maßnahmen gegen Absturzunfälle sollen die Verantwortlichen nach dem sogenannten (S)-T-O-P-Prinzip vorgehen. Am wirksamsten sind Maßnahmen, die Abstürze ganz verhindern. Sind diese nicht möglich, muss wenigstens das Verletzungsrisiko bei einem Absturz minimiert werden. Im Artikel wird diese Rangordnung aber umgekehrt: Das Beste zum Schluss!

Die meisten Zimmerleute, die sich beim Verlegen von Deckenelementen sichern möchten, verwenden wahrscheinlich eine Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA). Diese ist flexibel in unterschiedlichsten Situationen einsetzbar. Voraussetzung ist, dass die Mitarbeitenden in der Anwendung unterwiesen sind und dass es ein praktisch geübtes Rettungskonzept gibt. Damit ist gemeint, dass eine abgestürzte, im Gurt hängende Person schnell aus dieser Lage befreit werden kann. Dauert die Rettung zu lange, kann es zum Hängetrauma mit lebensbedrohlichen Folgen kommen.

Drei Zeichnungen zeigen einen Zimmerer, der in unterschiedlichen Höhenlagen an der Anschlageinrichtung hängt.
Bild 2: Aus der Höhenlage der Anschlageinrichtung ergibt sich der Sturzfaktor: a) Sturzfaktor 0: geringste Fallstrecke b) Sturzfaktor 1: deutlich größere Fallstrecke c) Sturzfaktor 2: größte Fallstrecke (Quelle: Bundesbildungszentrum des Zimmerer- und Ausbaugewerbes gGmbH)

Da es während der Verlegung von Deckenelementen meist keine höher aufragenden Bauteile gibt, kann die PSAgA nur am Boden angeschlagen werden. Bild 2 zeigt die Einstufung in die „Sturzfaktoren 0–2" in Abhängigkeit von der Höhenlage der Anschlageinrichtung. Anschlagen am Boden bedeutet Sturzfaktor 2 (c) mit der größten Fallstrecke bis zum Auffangen des Sturzes. In der Bedienungsanleitung der PSAgA ist für jeden Sturzfaktor ein erforderlicher Mindestfreiraum unterhalb der gesicherten Person genannt. Bei Sturzfaktor 2 kann dieser 4,30 m betragen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass eine abgestürzte Person vor dem Boden aufgefangen wird. Im Beispiel beträgt die Absturzhöhe allerdings nur 2,85 m.

Besser schlecht als gar nicht

Dieser Widerspruch sollte aber keine Ausrede sein, gar keine Maßnahme zu ergreifen. Ist keine andere Sicherungsmaßnahme möglich, kann die verantwortliche Person in ihrer Gefährdungsbeurteilung trotzdem die Sicherung mit PSAgA festlegen. Auch wenn ein Absturz in dieser Situation nicht vollständig vor dem Boden aufgefangen werden kann, werden die Verletzungsfolgen geringer als beim völlig ungebremsten Aufschlag sein.

Maßnahmenhierarchie: Absturzprävention bei Elementverlegung

S ubstitution: Vermeidung der Gefahr. Durch Vorfertigung im Betrieb kann die Zeit in absturzgefährdeten Bereichen reduziert werden. Bei der Montage besteht aber meist weiterhin Absturzgefahr.

T echnik: Seitenschutz, Auffangeinrichtung

O rganisation: Personalauswahl, Unterweisung

P ersonenbezogen: PSAgA

Unbedingt unterweisen

Nicht ohne Grund wird die Verwendung von PSAgA bezüglich ihrer Wirksamkeit in der Maßnahmenhierarchie an letzter Stelle genannt. Viel wirksamer sind technische Maßnahmen wie Seitenschutz oder Fanggerüst. Sie schützen die Beschäftigten – egal, was sie davon halten. Der sichere Einsatz von PSAgA ist dagegen sehr stark von der jeweiligen Person abhängig. Wird sie sich überhaupt sichern, wenn keine Vorgesetzten anwesend sind? Wird sie die PSAgA gemäß Unterweisung und Bedienungsanleitung richtig verwenden?

Schlaffseil vergrößert die Falltiefe

Das kleine Bild in Bild 1 zeigt die falsche Verwendung eines mitlaufenden Sicherungsgeräts. Das Seil liegt schlaff am Boden. Die gesicherte Person befindet sich außerdem seitlich weit versetzt zur Anschlageinrichtung. Bei einem Absturz müsste sich das Seil erst einmal spannen, bevor das Sicherungsgerät ansprechen kann. Wahrscheinlich würde der Fall nicht vor dem Boden abgebremst. Wird das mitlaufende Sicherungsgerät dagegen so eingestellt wie in Bild 1, wirkt es als Rückhaltesystem. Die gesicherte Person kann gar nicht über die Kante stürzen.

Massive Deckenelemente

Ein Zimmerer, der auf einem Deckenelement steht, nimmt eine weiteres Deckenelement an, das per Kran ankommt. Er ist mittels eines Höhensicherungsgerätes (HSG) gesichert. Die Pick PSA dient als Anschlageinrichtung für die PSAgA. Das Deckenelement hängt an dem Lastaufnahmemittel Pick.
Bild 3: Bei Höhensicherungsgeräten (HSG) gibt es kein Schlaffseil. Mit der Entfernung vom rechten Winkel zur Absturzkante nimmt das Pendelsturzrisiko zu. (Quelle: Bundesbildungszentrum des Zimmerer- und Ausbaugewerbes gGmbH)
Ein Zimmerer, der auf einem Deckenelement steht, nimmt eine weiteres Deckenelement an, das per Kran ankommt und an einer Wippe hängt. Er ist mittels zwei Höhensicherungsgeräten (HSG) gesichert, die jeweils an einer Pick PSA angeschlagen sind
Bild 4: Bei der Sicherungsart Pick Engel (Sihga) wird mit zwei speziellen HSGs an zwei in vorgegebenem Abstand positionierten Pick PSA angeschlagen. (Quelle: Bundesbildungszentrum des Zimmerer- und Ausbaugewerbes gGmbH)

Bild 3 zeigt die Verlegung von massiven Deckenelementen, deren Unterseite oft sichtbar bleiben soll. Sie lassen sich hervorragend mit Lastaufnahmemitteln anschlagen (beispielsweise Sihga Pick, der wie ein Spreizdübel in Bohrungen gesetzt wird). Das Unternehmen hat aus dem Lastaufnahmemittel eine Anschlageinrichtung für die PSAgA namens Pick PSA entwickelt.

Höhensicherungsgerät komfortabler

In Bild 3 erfolgt die Sicherung mittels eines Höhensicherungsgeräts (HSG). Dieses bietet dank der Aufrollautomatik mehr Bewegungsfreiheit und verhindert die Schlaffseilbildung. Mit zunehmender seitlicher Entfernung von der Anschlageinrichtung wird die Gefahr eines Pendelsturzes aber auch bei Verwendung eines HSG größer. Das Seil würde über die Kante rutschen, bis es rechtwinklig zu ihr gespannt ist. Erst dann kann der Sturz vollständig abgebremst werden – wenn dann nicht schon der Aufprall erfolgt ist. Diese Risiken sollten in der Unterweisung angesprochen werden.

Pendelsturz vermeiden

Um das Pendeln parallel zur Absturzkante zu verhindern, hat Firma Sihga die Sicherungsart Pick Engel (Bild 4) für geringe Absturzhöhen entwickelt. Dabei erfolgt die Sicherung mit zwei speziellen HSG an zwei Pick PSA, die in einem genau definierten, von der Absturzhöhe abhängigen Abstand am Element fixiert sind.

Anschlagen von Lasten

Beim Anschlagen mit vier Strängen können durch Toleranzen, ungleiche Lastverteilung und Pendelbewegungen Lastfälle auftreten, in denen nur zwei Stränge belastet sind. Daher müssen zwei Stränge und zwei Anschlagpunkte die gesamte Last aufnehmen können. Bei Verwendung einer Wippe verteilt sich die Last dagegen auf alle Stränge und Anschlagpunkte.

Beweglich anschlagen

Bild 5 zeigt eine weitere Möglichkeit, wie das Pendelsturzrisiko verringert und gleichzeitig die Bewegungsfreiheit vergrößert werden kann. Dabei wird das HSG über einen Läufer an ein Schienensystem angeschlossen. Im Bild ist ein System der Firma ST-Quadrat zu sehen, das eigentlich für die dauerhafte Anbringung an Gebäuden zur Sicherung bei späteren Wartungsarbeiten vorgesehen ist. Es kann aber auch für die temporäre Sicherung auf Decken- und Dachelementen verwendet werden. Dank des Aufrollmechanismus im HSG und der auf der Schiene rollenden Läufer wird sich das Band oder Drahtseil immer nahezu rechtwinklig zur Absturzkante ausrichten. Damit wird ein Verrutschen und Pendeln parallel zur Absturzkante verhindert. Die Standard-Schienenlänge beträgt 3 m. Wird eine größere Bewegungsfreiheit gewünscht, können zwei oder mehr Schienen gekoppelt werden. Je nach Auszuglänge des HSG können mehrere Elemente verlegt werden, bevor die Schiene auf ein Folgeelement versetzt werden muss. Die Schiene kann bereits im Betrieb auf das erste Element geschraubt werden. Wenn nur eine Schiene zur Verfügung steht und diese versetzt werden muss, wäre ein Bajonettverschluss hilfreich, der ein werkzeugloses Anbringen der Schiene an bereits im Betrieb auf dem Element platzierten Grundplatten ermöglicht. Wenn sich mehr Betriebe für diese Sicherungsart entscheiden, lohnt es sich eventuell für den Hersteller, einen solchen Schnellverschluss zu entwickeln.

Wenn die Person, die die Schiene versetzt, kurzzeitig ungesichert arbeitet, darf sie sich der Absturzkante nicht weniger als 2 m nähern. Besser ist es, mit zwei Schienen im Wechsel zu arbeiten.

Da die Schiene am Boden angeschlagen ist, handelt es sich um Sturzfaktor 2 mit entsprechend großer Falltiefe bis zum Auffangen. Je größer die Falltiefe und je wahrscheinlicher ein Bodenkontakt nach einem Absturz ist, desto größer ist das Verletzungsrisiko trotz Sicherungsmaßnahme. Besser ist es, ein HSG zu verwenden, dessen Auszugslänge entweder einstellbar ist oder das so ausgewählt wird, dass die Sicherung als Rückhaltesystem wirkt und die gesicherte Person gar nicht über die Absturzkante fallen kann. HSG mit variabel einstellbarer Auszugslänge befinden sich zurzeit in der Entwicklung und werden in Kürze auf dem Markt erhältlich sein.

Lifeline als Rückhaltesystem

Stürzt eine gesicherte Person in ein mitlaufendes Sicherungsgerät oder ein HSG, muss sie mit einer Rettungshubeinrichtung angehoben werden, sodass sie vom durch den Sturz gespannten Sicherungsgerät gelöst und zum Boden abgelassen werden kann. Demgegenüber ist bei temporären Lifeline-Systemen eine Möglichkeit zum Ablassen nach einem Sturz ohne weitere Hilfsmittel integriert. Leider sind Lifeline-Systeme unter Zimmerleuten noch wenig verbreitet. In Bild 6 wird eine Lifeline als Rückhaltesystem eingesetzt. Die Person kann sich der Absturzkante nähern, aber nicht über sie fallen. Soll dagegen mit Absturzgefahr an der Kante gearbeitet werden, müsste die Lifeline nach Bedienungsanleitung mit mindestens 5 m Freiraum über dem Boden gespannt werden – im Geschosswohnungsbau unmöglich. Nach Rücksprache mit dem Hersteller der Lifeline kann eventuell der horizontale Abstand von der Absturzkante zur Absturzhöhe hinzuaddiert werden, um diesen Freiraum zu erreichen.

Lifeline am Gerüst angeschlagen

Kann die Lifeline oberhalb der zu sichernden Person gespannt werden, liegt der günstige Sturzfaktor 0 mit kleinerer Falltiefe und geringerem Verletzungsrisiko vor. In Bild 7 wird das durch ein an geeigneter Stelle höher ausgeführtes Gerüst ermöglicht. Das Lifeline-System HAL wurde 6 m über dem Boden des darunter liegenden Geschosses am Gerüst angeschlagen und mit einer Zugkraft von 1 kN vorgespannt. Für diese Sicherungsart darf die Spannweite je nach Hersteller nicht mehr als 12–15 m betragen. Die so angeordnete Lifeline kann während der Elementverlegung über die gesamte Gebäudetiefe benutzt werden. Zur Verlegung der zweiten Reihe wird sie versetzt. Auch dort muss das Gerüst höher geführt sein. Ein Nachteil ist, dass das Element mit dem Kran erst bis unter die Lifeline geführt werden muss, bevor es abgesetzt werden kann. Nach einem Absturz kann die im Gurt hängende Person mit der integrierten Ablasseinrichtung gerettet werden. Das System HAL kann nicht nur als Lifeline, sondern auch zur Rettung nach einem Sturz in ein anderes Sicherungsgerät verwendet werden.

Am Kran anschlagen

Ein Kran mit Personensicherungsmodus (PSM) kann neben dem Kran für die Elemente aufgebaut werden und eine Person mittels HSG sichern (Bild 8). Das HSG ist doppelt anzuschlagen. Durch das Anschlagen nach oben wäre die Falltiefe nach einem Absturz sehr gering. Besonders wichtig bei dieser Sicherungsart ist die Abstimmung unter denen, die die Kräne führen.

Auffangeinrichtungen

Besser als PSA-Maßnahmen sind technische oder kollektive Maßnahmen. „Kollektiv“ bedeutet, dass die Maßnahmen für alle Beschäftigten wirksam sind – auch wenn sie diese ablehnen. Dazu gehören beispielsweise Fanggerüste. Da die Absturzkante bei der Elementverlegung „wandert“, müssten sie als Flächengerüst ausgeführt oder immer wieder versetzt werden. Für Schutznetze ist im Wohnungsbau meist nicht der erforderliche Freiraum unter dem Netz erreichbar. Eine im deutschen Sprachraum neue Auffangeinrichtung sind Soft Landing Systems(SLS) – aufblasbare Luftsäcke. Sie benötigen keine Mindesthöhe und können einlagig bis etwa 3,70 m Absturzhöhe eingesetzt werden. Aber auch sie müssten entweder vollflächig im unteren Geschoss ausgelegt oder mit der „wandernden“ Absturzkante versetzt werden.

Umfrage

Absturzprävention auf Deckenelementen

Sie haben den Artikel über die Sicherung auf Deckenelementen gelesen. In der Umfrage können Sie Autor Elmar Mette vom Bubiza in Kassel nun Ihre Meinung mitteilen. Helfen Sie mit konstruktiver Kritik, noch bessere Lösungen zu finden. Die Umfrage dauert etwa 8 Minuten.

Bevor Sie aufhören zu lesen

Während Auffangeinrichtungen nur die Folgen eines Absturzes mildern können, ist ein Seitenschutz eine echte Absturzsicherung, die Abstürze zuverlässig verhindert. Während ein Seitenschutz bei der Elementverlegung in der Schweiz bereits üblich ist, wird eine solche Maßnahme unter deutschen Zimmerleuten wahrscheinlich zunächst überwiegend Ablehnung hervorrufen. Aber ist unser Ziel nicht, Absturzunfälle zu verhindern? Wenn wir unsere Abläufe nicht grundsätzlich verbessern, wird sich nichts an unserem Absturzrisiko ändern. Wenn wir ungesichert arbeiten, mag es hundert Mal gutgehen, aber dann plötzlich trifft es uns. Sichern wir uns dagegen, können wir auch fallen, aber die Folgen sind nicht so gravierend. Mit „Haben wir schon immer so gemacht“ kommen wir nicht weiter. Betrachten Sie die Maßnahmen als ein Kartenspiel. Passt eine Karte nicht, ist eine andere besser. Aber spielen Sie eine Karte!

Handwerklicher Seitenschutz

In Bild 9 ist ein handwerklich hergestellter Seitenschutz zu sehen. Er muss mindestens aus Brettern der Sortierklasse S10 bestehen. Bis 2 m Stützenabstand reicht ein Querschnitt von 3/15 cm.

Seitenschutzsystem

Um auf der Messe Dach + Holz International in Köln auch ein industriell gefertigtes Seitenschutzsystem für Decken- und Dachelemente zeigen zu können, modifizierte die Firma ST-Quadrat in Zusammenarbeit mit dem Runden Tisch der Holzbauverbände und der BG Bau ihr Seitenschutzsystem für Flachdächer. Das System ist leicht, zusammenlegbar und kann in beliebigen Längen zusammengestellt werden. Bei Projekten mit nur einer Elementreihe reichen zwei Sets. Werden die Elemente zweireihig verlegt, muss bei der ersten Reihe auch die Stirnseite gesichert werden. Wenn die Nachfrage nach dieser Lösung wächst, wird eine noch leichter auf wechselnde Längen und Balkenpositionen anpassbare Version entwickelt. Interessierte Firmen sind eingeladen, sich mit Angabe ihrer Anforderungen an der Optimierung zu beteiligen.

Substitution – Betreten unnötig

Nach der Maßnahmenhierarchie (Infokasten in Bild 1) sind Maßnahmen am wirksamsten, bei denen sich die Beschäftigten nicht der Gefahr aussetzen – also den absturzgefährdeten Bereich nicht betreten.

Die Firma Ludwig hat funkferngesteuerte Haken entwickelt. Mit dem System Ludwig Hook (Bild 11) kann das Anschlagmittel nach dem Absetzen vom Kran gelöst werden. Das Element muss nicht betreten werden. Versehentliches, vorzeitiges Lösen im belasteten Zustand ist unmöglich.

Die Firma Sihga hat mit dem Pick Out ein praktisches Zubehör für ihr Lastaufnahmemittel Pick entwickelt (Bild 12), das im Herbst auf dem Markt erhältlich sein soll. Damit ist es auf rein mechanischem Wege möglich, die Picks nach dem Absetzen vom Element zu lösen. Durch in das Anschlagmittel integrierte Gummiseile sind alle Stränge bis zum vollständigen Absetzen gespannt. Ein unbeabsichtigtes Lösen einzelner Picks z.B. durch Pendelbewegungen wird so verhindert.

zuletzt editiert am 11.01.2023