Hochwasser
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29. July 2021 | Teilen auf:

Statement ZDH: Tiefe Anteilnahme des deutschen Handwerks

Im Namen aller Betriebe und Beschäftigten des deutschen Handwerks sprechen ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer und Generalsekretär Holger Schwannecke allen Betroffenen ihre tiefe Anteilnahme aus und sichern engagierte tatkräftige Unterstützung zu.

Schwer getroffen sind auch zahlreiche Handwerksbetriebe mit ihren Beschäftigten, vor allem in weiten Bereichen von NRW und Rheinland-Pfalz. Für ihre Fragen stehen die Beratungsstellen der Handwerksorganisation vor Ort zur Verfügung. Der ZDH steht für sie zudem im engen Kontakt mit den Institutionen auf Bundesebene, um zügig passfähige Hilfsinstrumente auf den Weg zu bringen.

Folgende Informationen können betroffenen Handwerksbetrieben aktuell gegeben werden:

Steuern:  Die Finanzministerien in NRW, Rheinland-Pfalz, Bayern und Sachsen haben kurzfristig im Rahmen sog. Katastrophenerlasse steuerliche Sofort-Hilfsmaßnahmen veröffentlicht. Sie sollen unbillige Härten vermeiden und zur steuerlichen Entlastung beitragen. Nähere Informationen finden Betriebe auf dieser  Info-Seite .

Hochwasserhilfen:  In einem  Kurzüberblick wird über Zuschuss- und Finanzierungsprogramme  für die vom Hochwasser betroffenen Regionen inkl. entsprechender Links informiert. Diesen Überblick werden wir sukzessive aktualisieren.

Kurzarbeitergeld:  Die aktuellen Regelungen zum Kurzarbeitergeld im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gelten auch für die vom Hochwasser geschädigten Betriebe. Mehr Informationen zum  Kurzarbeitergeld in diesem Merkblatt .

Sozialversicherungsbeiträge:  Den von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Arbeitgebern wird eine vereinfachte Stundung der Sozialversicherungsbeiträge für die Monate Juli bis September 2021 ermöglicht. Weitere Informationen im  Merkblatt vom GKV-Spitzenverband .

Arbeitsrecht/Ausbildungsverhältnisse:  In einem aktuellen  ZDH-Merkblatt  werden die zu beachtenden arbeitsrechtlichen Folgen von Naturkatastrophen beschrieben. Die Ausbildungsberatungen der Handwerkskammern stehen Betrieben zur Seite, die infolge der Katstrophenschäden Ausbildungsverhältnisse vorübergehend bzw. langfristig nicht aufrechterhalten können. Bei allgemeinen arbeitsrechtlichen Fragen gelten auch für Auszubildende die Empfehlungen dieses Merkblatts mit Ausnahme der Ausführungen zum Kurzarbeitergeld.


Unfallversicherungsschutz:  Ersthelfende sind gesetzlich unfallversichert. Weitere Informationen sowie Ansprechpartner finden Sie auf der  Seite der DGUV .

Schadensermittlung:  Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige des Handwerks (z.B. Bau-/Ausbau, Kfz, Landmaschinen) sind in der  Sachverständigendatenbank des Handwerks  erfasst. Soweit Versicherungsschutz besteht, ist die Beauftragung eines Sachverständigen vorrangig mit der Versicherung zu klären.

Hotlines und Checklisten:  Die  Handwerkskammern in den betroffenen Regionen  bieten neben Hotlines umfangreiche Handlungshilfen und Checklisten an.

Beratung:  Die Betriebsberaterinnen und -berater der Handwerksorganisationen stehen Betrieben mit Beratungen, auch telefonischen Kurzberatungen, für alle Fragen zu Hochwasserhilfen zur Seite.