Der Kölner Dom erstrahlt bei Nacht unter einem klaren Vollmond, umgeben von den Lichtern der Stadt Köln.
„Et kölsche Jeföhl“ lässt sich besonders gut nach Feierabend in traditionellen Brauhäusern, angesagten Kult-Kneipen und lokalen Restaurants erleben. (Quelle: Adobe Stock)

DACH+HOLZ 2026-01-23T13:55:43.302Z Wohin in Köln nach der DACH+HOLZ?

Vier Messetage, sieben Geheimtipps

Vom 24. bis 27. Februar 2026 wird Köln zum Treffpunkt der internationalen Dach- und Holzbaubranche. Zimmerer und Dachdecker aus der Region geben Messebesuchern Tipps, wo man nach dem Messebesuch authentisches Kölner Lebensgefühl erlebt – von traditionellen Brauhäusern bis zu angesagten Bars.

Die DACH+HOLZ International bringt vom 24. bis 27. Februar 2026 über 500 Aussteller und Tausende Fachbesucher nach Köln. Vier Tage lang dreht sich auf dem Messegelände alles um neueste Technologien, Maschinen und Materialien für Dachdecker, Zimmerer und Klempner. Doch eine Messe ist mehr als Produktpräsentationen und Fachvorträge – sie ist auch Gelegenheit zum Netzwerken, zum Austausch mit Fachkollegen aus ganz Europa und zum Kennenlernen der Gastgeberstadt. Sieben Dachdecker und Zimmerer aus Köln und Umgebung verraten, wo Messebesucher nach Feierabend einkehren sollten und worauf sie sich bei der DACH+HOLZ International 2026 besonders freuen.

Kultkneipe und Kölsch-Klassiker: Tradition direkt am Messegelände

„Beim ‚Lommi' in Lommerzheim kann man richtig geil Kotelett essen und ein Bierchen trinken", empfiehlt Florian Hemmersbach. Der Dachdecker kennt die Kölner Szene bestens und schwärmt von der Kultkneipe in Köln-Deutz, nur wenige Schritte vom Messegelände entfernt. Das Lommerzheim gilt als Institution mit unverwechselbarem Charme: urige Atmosphäre, rheinische Gastlichkeit und frisch gezapftes Päffgen-Kölsch. Berühmt ist das „Lommi“ vor allem für sein legendäres Kotelett – ein echtes Stück Köln.

Wer es etwas ruhiger mag, findet im ‚Zappes Süd‘ im historischen Bürgerhaus Stollwerck eine entspannte Alternative. Das Lokal in der Südstadt steht für rheinische Braukunst und lässige Atmosphäre. Hier wird ein naturtrübes Bio-Pils ausgeschenkt, das stilecht im 0,2-Liter-Glas serviert wird. Auch Julius Düren, Dachdeckermeister, empfiehlt die Bar: „Tolles Bier und super Shots, trinkt gerne einen für mich mit!"

Brauhaustradition und Päffgen-Kölsch am Friesenplatz

Justus Gemein, Dachdeckermeister, hat einen klassischen Tipp parat: „Schaut unbedingt am Friesenplatz in der Brauerei Päffgen vorbei." Die Brauerei Päffgen zählt zu den traditionellen Kölner Brauhäusern, in denen Geschichte lebendig wird. In den historischen Gaststuben wird das unfiltrierte Päffgen-Kölsch direkt aus eigenen Holzfässern ausgeschenkt – begleitet von klassischer Brauhausküche und lebendiger, kölscher Atmosphäre. Bei Einheimischen wie Gästen gilt Päffgen als feste Adresse für ein authentisches Stück Köln.

„Die Messe wird sich auf jeden Fall lohnen", ist Gemein überzeugt. „Es gibt viele neue Werkzeuge und Ideen, wie man die Arbeit ein bisschen leichter machen kann. Ich freue mich besonders auf den Austausch mit anderen Handwerkern – und natürlich auf die Aftershow-Partys.

Kulinarische Vielfalt: Von vietnamesisch bis italienisch

Köln ist multikulturell – das zeigt sich auch in der Gastronomie. Walther Alijosha, Zimmerer-Geselle, empfiehlt das Phong Lan: „Wenn ihr lecker essen wollt, kommt zu ‚Phong Lang‘ – dort gibt's richtig gute vietnamesische Spezialitäten." Der vietnamesische Geheimtipp im Kwartier Latäng präsentiert sich als tropischer Food-Dschungel mit üppiger Pflanzenpracht und farbenfroher Dekoration. Besonders geschätzt wird das Lokal für seine frischen Currys und vielseitigen Tofu-Gerichte.

Auch Tim Kettler, Zimmerer, setzt auf orientalische Küche: „Das beste Shawarma in ganz Kölle gibt's beim Ahlan Imbiss in der Severinstraße." Der zentral in der Südstadt gelegene Imbiss bietet frische, selbstgemachte arabische Spezialitäten wie Falafel, Schawarma, Halloumi und Tabboule. Die Portionen sind großzügig, das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

Für Fans thailändischer Küche hat Kilian Wilke, Zimmerer-Geselle in Ausbildung zum Meister, einen Tipp: „Wenn ihr zur DACH+HOLZ nach Köln kommt, lohnt sich ein Besuch bei ‚Thai Gourmet‘ – das Essen ist richtig gut!" Das Restaurant in Sülz bietet eine bodenständige Auswahl klassischer thailändischer Gerichte, die für ihre Frische und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis gelobt werden. Beliebt sind aromatische Currys, Wok-Gerichte und Pad Thai in großzügigen Portionen.

Wer italienische Küche bevorzugt, sollte die Empfehlungen von Justus Gemein und Julius Düren beherzigen. Gemein schwärmt vom Sessanta Ristorante in Nippes: „Ein echter Geheimtipp, besonders wenn ihr Hunger habt." Das kleine italienische Lokal ist für seine handgemachte Pasta, knusprigen Pizzen und eine sorgfältig zusammengestellte Speisekarte geschätzt. Die Atmosphäre ist warm und persönlich, der Service aufmerksam, und die Qualität der Zutaten steht klar im Mittelpunkt.

Düren empfiehlt das ‚Remos‘ an der Aachener Straße: „Im ‚Remos‘ gibt es leckere Pizza und Pasta." Das Restaurant im Viertel Neustadt-Süd bietet klassische Gerichte, großzügige Portionen und eine unkomplizierte Atmosphäre – ein typischer Treffpunkt für alle, die mediterrane Küche in der Stadt suchen.

Kneipentradition und Szene-Bars für den Abend

Nach einem langen Messetag laden verschiedene Bars zum Ausklang ein. Walther Alijosha schwört auf die Ubier-Schänke in der Südstadt: „Wenn ihr ein leckeres Bierchen trinken wollt, geht in die Ubier-Schänke." Hier verbindet sich kölsche Kneipentradition mit lebendiger Szene. Frisch gezapftes Kölsch, darunter auch das seltenere Schreckenskammer, sorgt für authentischen Genuss. Die Stimmung ist herzlich, Gäste spielen Schocken oder Skat, dazu gibt's kleine Snacks.

Kilian Wilke empfiehlt ‚Herr Pimock‘ an der Aachener Straße: „Abends könnt ihr dann im Herr Pimock etwas trinken gehen." Das urbane Lokalbietet vom gemütlichen Frühstück über herzhafte Lunchgerichte bis zu Burgern am Abend alles. Die lange Bar lädt zum Kölsch- und Cocktailgenuss ein, an ausgewählten Abenden sorgen DJs für entspannte Beats und ein lebendiges Nachtgefühl.

Wer es lebhafter mag, ist im ‚Sixpack‘ richtig. Tim Kettler: „Um abends nochmal steil zu gehen – auf jeden Fall ab ins Sixpack, da geht immer was!„ Auch Lukas Hemmersbach, Dachdecker- und Klempnermeister, verbringt viel Freizeit dort: „Wir selbst verbringen viel Freizeit bei unserem Freund im Sixpack, um den Abend ausklingen zu lassen – mal ruhig, mal lebhafter.“ Mitten im lebhaften Belgischen Viertel bietet die Bar seit Jahrzehnten authentisches Kölner Nachtleben mit ausgefallenen Drinks, einer lässigen Szene-Mischung und regelmäßig DJ-Sets.

Warum sich der Messebesuch lohnt

Alle befragten Handwerker sind sich einig: Die DACH+HOLZ International 2026 ist ein Muss für die Branche. Tim Kettler bringt es auf den Punkt: „Ich freue mich auf die DACH+HOLZ International: Zum einen, um mich mit Handwerkern aus ganz Deutschland und Europa zu vernetzen und auszutauschen, und zum anderen, um neue Produkte kennenzulernen. Ja, und um meinen Horizont zu erweitern. Deshalb müssen alle Dachdecker und Zimmerer auf die DACH+HOLZ hier in Kölle!"

Walther Alijosha ergänzt: „Zur DACH+HOLZ solltest du nach Köln kommen, um neue Gewerke und Maschinen kennenzulernen, die den Arbeitsalltag erleichtern. Ich freue mich darauf, neue Kolleginnen und Kollegen zu treffen, mich auszutauschen – und natürlich darauf, Spaß zu haben."

Kilian Wilke freut sich besonders auf technische Innovationen: „Am meisten freue ich mich auf der DACH+HOLZ darauf, neue Holzverbindungstechniken zu entdecken, Kollegen kennenzulernen, neue Firmen zu sehen und die Innovationen im technischen Bereich zu erleben – das ist einfach super spannend, also kommt vorbei!"

Julius Düren betont den Wert des persönlichen Austauschs: „Hier kann man sich mit anderen Handwerkern austauschen, neue Innovationen kennenlernen und Werkzeuge ausprobieren. Es ist einfach schön, mit Leuten vom Fach zu sprechen, die dasselbe im Alltag machen. Ich freue mich darauf, euch dort zu treffen!"

Lukas Hemmersbach fasst zusammen: „Wir freuen uns besonders auf die Messe, weil hier viele innovative Produkte vorgestellt werden, die man sonst noch nicht kennt. So kann man sich mit seinem Unternehmen besser aufstellen und davon profitieren. Außerdem ist es ein besonderes Highlight, weil sich hier Freunde und Bekannte aus der Branche – Zimmerer, Dachdecker – treffen und ein spannender Austausch stattfindet. Ich freue mich auf euch auf der DACH+HOLZ – es wird großartig!"

Köln erleben – Stadt und Messe in KombinationDie DACH+HOLZ International 2026 bietet nicht nur vier Tage geballte Fachinformation, sondern auch die Gelegenheit, Köln als lebendige, weltoffene Metropole zu erleben. Von traditionellen Brauhäusern über internationale Küche bis zu modernen Szene-Bars – die Stadt am Rhein verbindet rheinische Tradition mit urbanem Lebensgefühl. Die Tipps der Kölner Handwerker zeigen: Nach einem inspirierenden Messetag warten zahlreiche authentische Locations darauf, entdeckt zu werden.

Weitere Informationen zur DACH+HOLZ International 2026 unter  www.dach-holz.com/

zuletzt editiert am 23. Januar 2026