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Die Zimmerer-Nationalmannschaft kam zu einem dreitägigen Training ins Ausbildungszentrum Bau in Bühl. Bild: Holzbau Deutschland

News 2011-04-15T00:00:00Z Zimmerer-Nationalmannschaft: Zum Botschafter des Waldes ernannt

Die Zimmerer-Nationalmannschaft von Holzbau Deutschland ist beim Training in der vergangenen Woche im Ausbildungszentrum Bau in Bühl zum Botschafter für das Internationale Jahr der Wälder ernannt worden.

Die Zimmerer-Nationalmannschaft von Holzbau Deutschland ist beim Training in der vergangenen Woche im Ausbildungszentrum Bau in Bühl zum Botschafter für das Internationale Jahr der Wälder ernannt worden. Im laufenden Jahr werden die sechs Mannschaftsmitglieder aus ganz Deutschland und ihr Trainerteam als Fürsprecher für das Weltkulturerbe Wald auftreten. "Ohne Wald könnten wir Euch nicht zeigen, was man mit Holz alles bauen kann" und "Ohne Wald gäbe es uns nicht", so lauten die Motten der Zimmerer-Nationalmannschaft für ihre Botschaftertätigkeit im von der UN ausgerufenen Internationalen Jahr der Wälder.

Holzbau Deutschland beteiligt sich an den Aktivitäten zum Internationalen Jahr der Wälder, um auf die vielfältige Bedeutung des Waldes für die Gesellschaft hinzuweisen. "Dazu gehört auch die verstärkte Holznutzung, schließlich liefert der Wald uns unseren nachwachsenden und klimafreundlichen Baustoff", erklärte Ullrich Huth, Vorsitzender von Holzbau Deutschland. "Unsere Zimmerer-Nationalmannschaft zeigt hochmotiviert, was mit Holz gemacht werden kann und zeigt auf, wie attraktiv der Beruf des Zimmerers ist auch aufgrund seines Baustoffes."

Um sich optimal auf die nächsten internationalen Wettbewerbe die Berufsweltmeisterschaft "WorldSkills 2011" im Oktober in London und die Zimmerer-Europameisterschaft im Januar 2012 in Stuttgart vorzubereiten, hatte die Zimmerer-Nationalmannschaft vom 30. März bis 2. April 2011 erstmals ihr Trainingslager im Ausbildungszentrum Bau in Bühl aufgeschlagen.

Wie bei allen Trainings und Wettbewerben mussten die Mannschaftsmitglieder ein anspruchsvolles Dachstuhlmodell erstellen. Dazu hatten sie wie im Wettbewerb drei Tage Zeit. Anschließend bewertete Florian Braun, Heinz Bächle und Teamleiter Roland Bernardi, Holzbauunternehmer aus dem saarländischen Völklingen, die erstellten Modelle. Dabei kam es wie immer auf Genauigkeit und Präzision an. Schon fünf Millimeter Abweichung bedeutete, dass wertvolle Punkte auf der Strecke blieben.

Bei diesem Training gab es zwei Wertungen. Sören Schierbaum aus Melle in Niedersachsen und Philipp Stich aus Schleiz in Thüringen bereiteten sich mit einer eigenen Aufgabe auf die WM 2011 vor. Beide wollen zur WM fahren, es gibt aber nur ein Ticket. Diesmal konnte sich Schierbaum den ersten Platz sichern. Wer zur WM fährt, entscheidet sich Anfang Juni.

Die anderen Gesellen, Andreas Fichter aus St. Georgen in Baden-Württemberg, Christopher Hauk aus Rettersheim in Bayern und Thomas Kremer aus Mettlach im Saarland, bauten die Aufgabe der Europameisterschaft 2004 nach. Hier machte Andreas Fichter das Rennen. André Müller aus Neudorf in Sachsen-Anhalt konnte nicht am Training teilnehmen.

zuletzt editiert am 04. August 2021
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