Details und Systemlösungen für die praxisgerechte Umsetzung von Hardie Fassadensystemen.
Bei den James Hardie Holzbau-Tagen wurden unter anderem auch Details und Systemlösungen für die praxisgerechte Umsetzung der Fassadensysteme des Veranstalters demonstriert. (Quelle: James Hardie)

News 2023-11-15T07:07:08.694Z Aktueller Know-how-Transfer und jede Menge Networking

Bei den diesjährigen James Hardie Holzbau-Tagen hat der Hersteller von Fermacell-Gipsfaserplatten und Fassadenbekleidungen aus Faserzement aktuelle Themen aufgegriffen und die Veranstaltung unter das Motto „Serielle Sanierung und wie wir die Möglichkeiten der Zukunft nutzen können“ gestellt. Den Teilnehmenden – aus Architektur- und Ingenieurbüros sowie Unternehmern und Führungskräften aus Zimmerei- und Holzbaubetrieben - wurde dabei in Vorträgen mit den Schwerpunkten Brandschutz und Serielle Sanierung ein Mix aus Praxis und Forschung geboten. Das Ganze garniert mit einem praktischen Anwendungsteil.

Erstmals fanden die James Hardie Holzbau-Tage 2023 an zwei Standorten statt: im Kompetenzzentrum Holzbau & Ausbau in Biberach sowie im Informations-Zentrum von James Hardie Europe in Bad Grund.

Mehrere Menschen stehen zusammen und diskutieren.
Die Teilnehmenden der James Hardie Holzbautage profitierten von Vorträgen mit den Schwerpunkten Brandschutz und Serielle Sanierung und hatten reichlich Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. (Quelle: James Hardie Europe GmbH)

Insgesamt bezogen sich drei Vorträge auf das Thema Serielle Sanierung. So stellte Dipl.-Ing. Bernd Leuters, Archplan GmbH, ein konkretes Projektbeispiel von der Planung bis zur Realisierung vor und klärte dabei auch ausführlich über die entsprechenden Fördermöglichkeiten auf.

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André Wolf, B.Eng. Holzingenieurwesen, von Wolf Ökohäuser, analysierte die Herausforderungen, die es zu meistern gilt, wenn ein Betrieb auf die serielle Sanierung umgestellt wird und zeigte dabei auch praktische Beispiele von Baustellen seines Unternehmens. Sein Tipp: eine gründliche Analyse und strategische Planung sind entscheidend um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.“ Jens Morscheid, Dipl.-Ing. (FH) Holztechnik, von James Hardie präsentierte Details und Systemlösungen für die praxisgerechte Umsetzung, wie verschiedene bauaufsichtlich nachgewiesene Lösungen für die Vorfertigung von Fassadenelementen an.

Dr.-Ing. Michael Merk, Geschäftsführer der Fire & Timber.Ing GmbH, wagte einen Blick in die Zukunft und fragt: „Was tut sich in der bauordnungsrechtlichen Weiterentwicklung der MHolzBauRL insbesondere in der Gebäudeklasse?“ Dabei erläuterte er Entwicklungen und Veränderungen im Bauordnungsrecht und Möglichkeiten für das Bauen mit Holz in den Gebäudeklassen 3 bis 5.

Martin Behrend, B.Eng., Kurt Buck Baugesellschaft GmbH & Co. KG erklärt in seinem praxisbezogenen Beitrag anhand von realisierten Beispielen die praktische Umsetzung von Gebäuden in der GBK 3, 4 und 5. Das besondere Augenmerk liegt dabei auf Lösungen ohne Beton und Stahl. Neue Systeme, allgemeine Bauartgenehmigungen und Prüfzeugnisse für den Holzbau für die Gebäudeklasse 1 bis 5 stellt Dipl.-Ing. Markus Möllenbeck von James Hardie Europe vor.

Bernd Kirchhoff steht hinter einem Tisch und demonstriert die praktische Vorgehensweise, wenn es darum geht, die Schadstoffbelastungen in älteren Bestandsgebäuden zu prüfen.
Bernd Kirchhoff, Dipl.-Ing. Holzbau und Energieberater (TGA) vom Ingenieurbüro für Holzsystembau demonstriert die praktische Vorgehensweise, wenn es darum geht, die Schadstoffbelastungen in älteren Bestandsgebäuden zu prüfen. (Quelle: James Hardie Europe GmbH)

Ein weiterer Themenkomplex war die Modernisierung im Bestand. Dazu ein Bericht von Zimmerermeister Mario Drees, Betriebsleiter der Zimmerer-Profibau GmbH, über den Umbau von Holzhäusern zum Effizienzhaus. Dabei ging es nicht nur darum, welche Schritte unbedingt beachtet werden müssen. Auch das Thema Kosten wurde anhand eines Beispiel-Projektes ausführlich behandelt.

Bernd Kirchhoff, Dipl.-Ing. Holzbau und Energieberater (TGA) vom Ingenieurbüro für Holzsystembau hatte sich das Thema „Schadstoffbelastungen in älteren Bestandsgebäuden“ vorgenommen. Er stellte dabei mögliche Belastungen in Bestandsgebäuden in Holz- und Massivbauweise vor, sowie die Risiken, die bei der Erstellung von energetischen Sanierungskonzepten drohen und gab Lösungsansätze für den Umgang mit problematischen Stoffen.

Demonstration der Verarbeitung des neu im Markt eingeführten Fußbodenheizsystems fermacell®Therm25.
Demonstration der Verarbeitung des neu im Markt eingeführten Fußbodenheizsystems fermacell Therm25. (Quelle: James Hardie Europe GmbH)

Im Praxisteil wurden Anschlussmöglichkeiten für vorgefertigte Fassadenelemente auf der Baustelle gezeigt, Trockenbodenaufbauten mit Fußbodenheizungen und Details im Türdurchgang sowie das richtige Messen von Schadstoffen auf der Baustelle.

zuletzt editiert am 31. März 2026
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