Die Zukunft gestalten: So lautete das Motto des diesjährigen internationalen Fachpressetages am 22. November der Roto Frank Holding AG.
Bereits am Vortag stimmten die Werkführung und das Abendprogramm auf das gewählte Motto des Unternehmens für Systemlösungen rund um Tür- und Fensterbeschläge, Dachfenster sowie Serviceleistungen ein. Die Exkursion in das Werk der Roto FTT in Leinfelden-Echterdingen präsentierte ein nahezu automatisiertes Werk, einen Digital Innovation Lab und fahrerlose Transportsysteme in der Intra- oder der Marktlogistik. Der Impulsvortrag „Wie geht Zukunft?“ von Futurologen Max Thinius am Abend lässt sich mit der Aussage „Die Zukunft kommt nicht – wir gestalten sie!“ zusammenfassen.
Dieses Statement griff Dr. Eckhard Keill, Vorstand der Roto Frank Holding AG, am nächsten Morgen beim offiziellen Beginn des 19. Fachpressetages im Schloss Solitude bei Stuttgart auf. „Wir stehen in der Verantwortung die Zukunft besser zu gestalten.“ Auch wenn die Roto-Gruppe 2024 eine Stagnation beim Gruppennettoumsatz erwarte, gäbe es am Schluss auch viele neue Chancen. So sei die wirtschaftliche Solidität 2023 und 2024 bespielhaft gut und die Kundenbasis wachse weiter. Die Botschaft „Today. Tomorrow. Roto.“ stehe für den Einsatz für die Nachhaltigkeit ebenso wie einen optimistischen Blick auf die Zukunft der Gruppe, ist sich Dr. Keill sicher.
CEO Marcus Sander blickt ebenfalls hoffnungsvoll in die Zukunft: „Wir konnten auch im Jahr 2024 unsere Kundenbasis und Marktanteile trotz einer in vielen Ländern schwachen Baukonjunktur weiter ausbauen.“ fasste er die für die Roto Frank Fenster- und Türtechnologie GmbH (Roto FTT) wichtigsten Entwicklungen im laufenden Jahr zusammen. Das Produktportfolio der Roto FTT ebenso wie die hohe Systemkompetenz des Unternehmens werden auch zukünftig weitere Fenster- und Türenhersteller für eine Partnerschaft mit Roto gewinnen, ist Sander überzeugt.
Einsatz von recyceltem Kunststoff in der Roto Dachsystem-Technologie
Christoph Hugenberg, Vorsitzender der Geschäftsführung von Roto Frank Dachsystem-Technologie GmbH (Roto DST), warf zunächst einen Blick zurück: „Vor 30 Jahren waren wir die ersten, die einen Mulikammerprofil im Dachfenster eingesetzt haben.“ Um das Kunststofffenster zukunftsfähig zu machen, bestehe der Kern inzwischen aus recyceltem PVC. „Damit lasse sich 88 Prozent CO2 einsparen.“ so Hugenberg. Zudem wurde gemeinsam mit einem Fertighausanbieter der Prozess für den Dachfenstereinbau verbessert, wodurch zum einen deutlich weniger Abfall entstehe aber auch zeige, dass im Gespräch mit Kunden individuelle Lösungen entstehen können.
Individuelle Lösungen stellten auch Dr. Christian Faden, Geschäftsführer der Roto Frank Professional Service GmbH (RPS) gemeinsam mit Ulrich Wollenberg, Geschäftsführer der Service Friends in Berlin, und Frank Demmer, Betriebsleiter der Service Friends Nümbrecht vor. Als Beispiele nannten sie die regelmäßige Wartung von 2.000 Fenstern eines Berliner Wohnquartiers und die Nachrüstung von 200 Holzfenstern des denkmalgeschützten Rathauses Geiswind der Stadt Siegen. Damit zeige sich, dass die Bedeutung von After-Sales-Service wachse.
Mit einem Ausblick auf das 90-jährige Firmenjubiläum 2025 schloss der Fachpressetag, der Roto als zukunftsorientiertes und nachhaltiges Unternehmen präsentierte.
