Ein Handwerker befestigt eine schwarze Folie an einer Holzwand mit einem Tacker.
Schritt 1: Auf die Holzkonstruktion wird zunächst eine Winddichtigkeitsfolie befestigt. (Quelle: Verotec)

Produkte 2026-07-06T06:26:25.846Z Blähglasplatten im Holzbau

Verarbeitung Platten aus Blähglas lassen sich im Holzbau und in der Fachwerksanierung einsetzen. Sie sind per Zuschnitt mit Cutter oder Holzsäge, Montage auf OSB oder Holz-Unterkonstruktion mit Schnellbauschrauben oder Klammern leicht zu verarbeiten und deshalb auch für den Holzbau gut geeignet.

Die Ausbauplatten werden aus geblähtem Altglas gefertigt. Je nach Einsatzzweck – außen als wetterfeste Putzträgerplatte für hinterlüftete Fassaden, als Verkleidung von Carports, Dachuntersichten und für den Innenausbau – gibt es die Platten in den Dicken zwischen 8 und 20 Millimeter und in Verschnitt-optimierten Formaten. Die robusten und gleichzeitig flexiblen Platten wirken spannungsausgleichend in entkoppelten Fassadenkonstruktionen und gelten daher als besonders risssicher. Der Rohstoff ist Altglas, das in einem Upcycling-Prozess zu leichtem, wärmedämmendem Blähglas wird und dem die Platte ihr geringes Gewicht verdankt.

Ein Handwerker verwendet einen Akkuschrauber, um Holzlatten an einer Wand zu befestigen.
Schritt 2: Die Holz-Unterkonstruktion wird mit Hinterlüftungsebene mit Trag- und Konterlattung montiert. (Quelle: Verotec)

Putzfassade im Holzbau

Wenn ein Holzbau eine Putzfassade erhalten soll, ist die optimale Lösung eine vorgehängte hinterlüftete Fassade. Dafür sprechen mehrere Gründe: Weil Wand und Putzträger entkoppelt sind, steigt die Risssicherheit. Die Entkopplung verbessert zudem den Schallschutz um bis zu 15 dB, beispielsweise mit „VeroBoard Allstar“. Die Hinterlüftung hält die Konstruktion trocken – und verbessert den sommerlichen Wärmeschutz. Gegenüber einer Holzfassade bietet die Variante mit Putz zudem eine langlebige und wartungsärmere Option.

Ein Handwerker arbeitet konzentriert mit einem Hammer an einer Holzstruktur auf einer Baustelle.
Schritt 3: Ein Lüftungsprofil als Sockelabschluss erhält den Kamineffekt der Hinterlüftung und schützt den Zwischenraum vor Ungeziefer. (Quelle: Verotec)

Mit Blähglasplatten als Putzträger in der VHF ergeben sich weitere Vorteile. Die Platten gleichen konstruktionsbedingte Spannungen aus, sind druckfest, nichtbrennbar und halten Frost, Hitze, Wind auch bei extremen Witterungsbedingungen stand. Wichtig darüber hinaus ist die einfache und sichere Verarbeitung. Weil sie weniger als die Hälfte im Vergleich zu zementgebundenen Putzträgerplatten wiegen, ist schon das Handling leichter. Zuschnitte erfolgen präzise und staubarm mit Cutter und Lineal oder wahlweise mit der Holzsäge. Mit konventionellen Schnellbauschrauben, Edelstahl-Fassadenschrauben oder Klammern kommen die Platten auf die Unterkonstruktion oder im Innenausbau direkt auf OSB. Bei Platten mit offenporiger Oberfläche („VeroGrip-Technologie“) bleibt auch der nächste Verarbeitungsschritt einfach und sicher: Die maximale Putzhaftung lässt Verputzen ohne Grundierung zu.

Ein Handwerker befestigt mit einem Akkuschrauber eine Platte an der Fassade eines Hauses.
Schritt 4: Die VeroBoard AllStar Putzträgerplatten werden im Versatz direkt auf die Traglattung geschraubt und stumpf gestoßen. (Quelle: Verotec)

Fachwerk-Sanierung im Innenraum 

In der Altbausanierung haben sich die Bauplatten bereits als besonders effiziente und taupunktsichere energetische Innenraumsanierung bewährt. In einer Studie des kiwa-Instituts mit der VeroBoard AllStar wurde nachgewiesen, dass der Heizbedarf um bis zu 25 Prozent sinken kann. Ob im Bad, Schlafzimmer, Arbeitsraum oder Hobbykeller: Überall dort, wo kurze Nutzungs- und Heizzeiten auf Behaglichkeitsbedürfnisse und Schimmelprävention treffen, bringt die schlanke Innenraum-Sanierungslösung mit den VeroBoards wirkungsvolle Ergebnisse mit geringen Aufbaustärken von nur zehn bis zwanzig Millimetern und durchgängig druckfester Oberfläche.

In feuchtebelasteten Räumen und Fachwerkstrukturen trägt zusätzlich die feuchtepuffernde Wirkung des kapillaraktiven und diffusionsoffenen Materials zum Erhalt von Baustrukturen bei. Sie unterstützt effektiv die Regulierung der Feuchtigkeit. Zusammen mit der sich schnell erwärmenden Wandoberfläche verhindert sie Schimmelwachstum und trägt zu einem angenehmen Raumklima bei.

Ein Bauarbeiter verwendet einen Drucklufttacker, um Dämmmaterial an einer Wand zu befestigen.
Schritt 5: Alternative Montage: VeroBoard AllStar lässt sich auch mit Klammern aus rostfreiem Stahldraht gemäß DIN 1052 montieren. (Quelle: Verotec)

Fortschrittliche Werkstoff-Technologie

Der Clou ist die Technologie hinter dem Platten-Werkstoff – ein schadstofffreies Leicht-Recyclat mit beidseitigem Gewebe: Blähglas mit seinen winzigen, luftgefüllten Kügelchen erwärmt sich schnell und die mineralische Rezeptur wirkt zusätzlich schimmelhemmend. Dadurch entsteht eine Kombination aus Schimmelprävention, Feuchtemanagement und Energieeffizienz, verbunden mit gesundem Raumklima und angenehmem Aufenthaltskomfort, besonders effektiv in der innen liegenden Raumsanierung von Fachwerk- und Altbau-Gebäuden. Das Umweltsiegel „Blauer Engel“ und die Umwelt-Produktdeklaration EPD belegen für die AllStar Leichtbauplatte zudem die hohe Umweltverträglichkeit und wohngesunde Nutzung in Innenräumen. So ist sie auch für Innenraum-Anwendungen geeignet.

Mehrere Isolierplatten mit einer Gitterstruktur, die übereinander gestapelt sind.
Die Leichtbau-Putzträgerplatte VeroBoard AllStar aus expandiertem Recycling-Glas (Blähglas) gibt es in Dicken zwischen 8 und 20 Millimeter. Für VHF sind 12 Millimeter üblich, für Dachuntersichten oder stoßgefährdete Bereiche können auch stärkere Platten zum Einsatz kommen. (Quelle: Verotec)

Mineralische Beschichtungen für durchgängig diffusionsoffene Wandaufbauten

Zum Kleben, Armieren und als Oberputz gibt es den passenden „Kombi-Mörtel“, ein emissionsarmer, mineralischer Mörtel für alles. Für glatte Innenwände gibt es als weitere Beschichtung den VeroBoard AllStar Silikat-Spachtel, der Finish-Oberflächen bis Q4 ermöglicht und ebenso zum feuchteausgleichenden Konzept passt. Der Spachtel kommt verarbeitungsfertig im Eimer, ist also besonders einfach und sicher zu applizieren. Beide Putze sind auf das System abgestimmt, diffusionsoffen, emissionsarm und bieten größtmögliche Verarbeitungssicherheit.

zuletzt editiert am 06. Juli 2026
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