Eine neue Studie analysiert die Projektkommunikation zwischen Generalunternehmern und 
weiteren Dienstleistern.
Eine neue Studie analysiert die Projektkommunikation zwischen Generalunternehmern und weiteren Dienstleistern. (Quelle: PlanRadar)

News 2023-10-20T09:25:32.917Z Gute Projektkommunikation ist essentiell für erfolgreiche Bauprojekte

PlanRadar, Spezialist für die digitale Dokumentation und Kommunikation bei Bau- und Immobilienprojekten, unterstreicht in einer neuen Studie die Herausforderungen an die Projektkommunikation zwischen Generalunternehmern und weiteren Unternehmen wie z.B. Subunternehmern. Dabei zeigt die Analyse auf, wie digitale Technologien die Zusammenarbeit verbessern und dadurch qualitativ bessere Ergebnisse erzielt werden.

Die Umfrage, die PlanRadar mit seinen europäischen Kunden durchgeführt hat, ergab, dass die Branche mit Missverständnissen und unzureichenden, veralteten Abläufen konfrontiert ist. Besonders bemerkenswert ist, dass fast die Hälfte der Bauleiter nicht genügend Informationen von den Subunternehmern erhält, um das Projekt vollständig zu überwachen. Rund vier von fünf Generalunternehmern gaben an, dass sie den Subunternehmern nicht zutrauen, die beauftragten Arbeiten auszuführen, für die sie benötigt werden. Die Probleme in der Projektkommunikation zwischen diesen beiden Parteien sind auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, insbesondere auf die mangelnde Klarheit der Unterlagen: dies führt nach eigenen Aussagen bei fast vier Fünfteln der befragten Generalunternehmer zu Missverständnissen und Streitigkeiten. Diese Situation hat wiederum die Beziehungen zwischen den Projektteams beeinträchtigt und zu Projektverzögerungen geführt. Tatsächlich stimmten 59 Prozent der Befragten zu, dass sich eine ineffektive Kommunikation mit Subunternehmern in der Vergangenheit negativ auf die Projektleistung ausgewirkt hat.

Rudolf Pistora, Director Western Europe von PlanRadar, kommentiert die Ergebnisse: „Projekte können aufgrund schlechter Kommunikation plötzlich außer Kontrolle geraten, so dass knappe Fristen nicht eingehalten werden können. Die Folge sind unnötige und kostspielige Nacharbeiten, Gefährdung von Gesundheit und Sicherheit, demotivierte Teams, verschwendete Ressourcen, Projektverzögerungen. Effektive Kommunikation im Bauwesen ist die Voraussetzung für erfolgreiche Projekte.“ Diese Ergebnisse geben Anlass zum Handeln, insbesondere im Hinblick auf die Qualitätssicherung – auch vor dem Hintergrund, dass sich der regulatorische Rahmen weiterentwickelt, um diesem Kriterium Priorität einzuräumen.

Darüber hinaus ergab der Bericht, dass menschliche Faktoren nicht die alleinige Schuld an der mangelhaften Kommunikation zwischen Generalunternehmern und Subunternehmern tragen: Von mehr als der Hälfte der Befragten wird unzureichende Zeit für das Management von Subunternehmern als Hauptursache für Probleme genannt. „Mit der modernen Technologie, die uns heute zur Verfügung steht, gibt es kaum noch eine Entschuldigung für undurchsichtige Kommunikationsabläufe“, so Rudolf Pistora von PlanRadar. „Digitale Tools, wie z. B. Software für die Verwaltung von Subunternehmern, bieten optimierte Kommunikationssysteme, die isolierte Teams vor Ort miteinander verbinden und die Verantwortlichkeit sicherstellen.“ Es überrascht daher nicht, dass Bauunternehmen auf digitale Technologien setzen, um die Kommunikation zu verbessern. 78 Prozent der Befragten gaben an, dass sie ihre Projektkommunikation deutlich verbessern konnten, seit sie PlanRadar zur Verwaltung von Subunternehmern und zur Sicherstellung eines klaren Informationsflusses während des gesamten Projekts nutzen.

zuletzt editiert am 20. Oktober 2023
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